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KV Sozialwirtschaft: Gewerkschaften übergeben Forderungspapier

Reale Einkommenserhöhung und Rahmenrechtspaket im Zentrum

Am Montag, 19.09.2022, überreichten die Gewerkschaften GPA und vida dem Arbeitgeberverband „Sozialwirtschaft Österreich“ das Forderungsprogramm für die Kollektivvertragsverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Im Zentrum steht die Forderung nach einer realen und nachhaltigen Erhöhung der Löhne und Gehälter. 

„Wir fordern eine Lohn- und Gehaltserhöhung, die nicht nur die Teuerung abdeckt, sondern die hervorragenden Leistungen der Kolleginnen und Kollegen im vergangenen Jahr berücksichtigt. In Zeiten multipler Krisen sind soziale Arbeit und Gesundheitsberufe besonders gefordert. Diesem Umstand muss Rechnung getragen werden“, sagt Eva Scherz, Verhandlerin der Gewerkschaft GPA.

„Die Sozialwirtschaft braucht dringend mehr Personal, um die bereits in der Branche beschäftigten Kolleginnen und Kollegen zu entlasten“, verweist Michaela Guglberger, Verhandlerin der Gewerkschaft vida, auf die 29 Pandemiemonate, die ein Brennglas auf die Arbeitsbedingungen geworfen haben. Jetzt würde zudem die Teuerung voll zuschlagen. „Jeder Euro mehr, der durch Zuschläge für Mehrarbeit, Verbesserungen bei den Einstufungen und durch die Erhöhung des Kilometergelds auf 60 Cent pro Kilometer, bei den Beschäftigten ankommt, ist essenziell.“

Darüber hinaus werden Verbesserungen bei der Vorbereitungszeit im Kinderbetreuungsbereich, ein Flexibilisierungszuschlag für kurzfristige Änderungen im Dienstplan sowie höhere Lehrlingseinkommen, Unterstützungen für die Lehre mit Matura und - nach der Durchsetzung der 37-Stunden-Woche im Jahr 2020 – eine weitere Arbeitszeitverkürzung gefordert.

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Über uns

Der Fachbereich Eisenbahn in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen aller ArbeitnehmerInnen der österreichischen Eisenbahnverkehrs- und Seilbahnunternehmungen. Er vereint Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichsten Berufen, welche in der Schieneninfrastruktur, der Traktion, den Werkstätten, im Personen- und Güterverkehr oder im Bereich Managementservices beschäftigt sind. Damit die Beschäftigten ihre Arbeit unter guten und sicheren Bedingungen erbringen können, gestaltet vida aktiv mit. Die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gehören genauso zu unseren Zielen wie zukunftsorientierte Einkommen und moderne, sichere und altersgerechte Arbeitsplätze. Nationale und internationale Vernetzung, Lobbying und kompetente Grundlagenarbeit zählen zu unseren täglichen Aufgaben. Darüber hinaus machen wir uns für den Schutz und Ausbau der Daseinsvorsorge im Verkehr stark. Denn ein Aushungern des Öffentlichen Verkehrs kostet nicht nur hunderttausenden ÖsterreicherInnen ihre Mobilität und Chancen, sondern auch tausenden unserer MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz.

Fachbereichsvorsitzender: Günter Blumthaler
FachbereichssekretärInnen: Sabine Stelczenmayr (Karenz), Robert Hofmann, Thomas Pröglhöf
Betreuung Seilbahnen: Kajetan Uriach