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Wo bleibt die Arbeitsstiftung?

Fachkräftemangel im Verkehr: Sozialpartner haben ihre Arbeit getan! Jetzt ist Regierung am Zug!

Die Sozialpartner, Verkehrsgewerkschaft vida und der Fachverband Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), fordern die Bundesregierung auf, endlich einen gemeinsamen Lösungsweg zur Deckung des Fachkräftebedarfs im öffentlichen Verkehr auf konkrete Beine zu stellen.

„Wir haben noch einige Hürden im Bereich der Rahmenbedingungen und finanziellen Ausstattung zu nehmen. Aber mit dem politischen Willen ist das nicht nur machbar, sondern längst an der Zeit jetzt in die Umsetzungsphase zu gelangen, damit zur Deckung des Personalbedarfs im öffentlichen Verkehr mit Umschulungen und Ausbildungen begonnen werden kann.“

Roman Hebenstreit, vida-Vorsitzender, und Thomas Scheiber, WKÖ-Fachverbandsobmann

Jobs sichern und Perspektiven schaffen

Es gibt bereits gute Erfahrungen mit Umschulungen in einzelnen Verkehrsunternehmen. Schließlich ist es Ziel der Sozialpartner, die Menschen im Verkehrssektor zu halten und neue Beschäftigte umzuschulen bzw. auszubilden. „Genau dafür brauchen wir ein strukturiertes Förderinstrument, das den Beschäftigten ausreichende finanzielle Absicherung sowie passgenaue Betreuung bei Umschulungen ermöglicht und gleichzeitig dafür sorgt, dass den Verkehrsbetrieben das Personal nicht ausgeht“, bekräftigen Hebenstreit und Scheiber.

Neue Fachkräfte gewinnen

Vor allem die Grünen und Umweltorganisationen fordern im gesamten Verkehrssektor vehement einen radikalen Umbau mit einem einhergehenden massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs ein, um CO2-Emissionen zu senken. Die gesunkenen Corona-Zahlen, aber auch die extrem gestiegenen Spritpreise aufgrund der explodierenden Inflation sorgen aktuell für einen Rekordzustrom an Fahrgästen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Sollen die Öffis weiter ausgebaut werden, müssen dafür auch mehr Fachkräfte ausgebildet werden, sind sich die Sozialpartner einig: Es muss dringend aufgestockt werden. Die Verkehrsunternehmen können das aber nicht allein stemmen.

„Es muss daher nun der richtige Förderrahmen für die bereits im Nationalrat beschlossenen 10 Millionen Euro für Ausbildungen im öffentlichen Verkehr geschaffen werden. Jetzt müssen doppelt Nägel mit Köpfen gemacht werden. Wir brauchen ein Instrument, das den Auszubildenden finanzielle Absicherung sowie Ausbildung ermöglicht und mit dem die Betriebe die dringend benötigten Fachkräfte bekommen."

vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit und WKÖ-Fachverbandsmann Thomas Scheiber

Gemeinsam stark! 

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Für dich da! Gewerkschaft vida Fachbereich Eisenbahn Johann-Böhm-Platz 1
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Über uns

Der Fachbereich Eisenbahn in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen aller ArbeitnehmerInnen der österreichischen Eisenbahnverkehrs- und Seilbahnunternehmungen. Er vereint Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichsten Berufen, welche in der Schieneninfrastruktur, der Traktion, den Werkstätten, im Personen- und Güterverkehr oder im Bereich Managementservices beschäftigt sind. Damit die Beschäftigten ihre Arbeit unter guten und sicheren Bedingungen erbringen können, gestaltet vida aktiv mit. Die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gehören genauso zu unseren Zielen wie zukunftsorientierte Einkommen und moderne, sichere und altersgerechte Arbeitsplätze. Nationale und internationale Vernetzung, Lobbying und kompetente Grundlagenarbeit zählen zu unseren täglichen Aufgaben. Darüber hinaus machen wir uns für den Schutz und Ausbau der Daseinsvorsorge im Verkehr stark. Denn ein Aushungern des Öffentlichen Verkehrs kostet nicht nur hunderttausenden ÖsterreicherInnen ihre Mobilität und Chancen, sondern auch tausenden unserer MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz.

Fachbereichsvorsitzender: Günter Blumthaler
FachbereichssekretärInnen: Sabine Stelczenmayr (Karenz), Robert Hofmann, Thomas Pröglhöf
Betreuung Seilbahnen: Kajetan Uriach