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Europa auf dem Holzweg?

Veranstaltung "Grenzüberschreitend Arbeiten auf der Schiene."

Vor fast genau einem Jahr hat der Europäische Gerichtshof eine Entscheidung getroffen, die sowohl in Bezug auf die Beurteilung des Sachverhalts als auch in Bezug auf die rechtliche Begründung überaus merkwürdig ist. Konkret geht es um das Bordservice in den ÖBB-Zügen auf der Strecke von Budapest über Wien und Salzburg nach München. Zwischen 2012 und 2016 erfolgte dieses durch die ungarische Firma Henry am Zug Hungary Kft., ein Unternehmen innerhalb der Do&Co-Gruppe. Eingesetzt wurden dabei ungarische Arbeitskräfte zu Löhnen, die weit unter dem österreichischen Kollektivvertrag lagen. Eine Vorgehensweise, die nun nachträglich durch den EuGH in der Rechtssache Dobersberger (C-16/18) „abgesegnet“ wurde.
 

Das Grundprinzip der Entsenderichtlinie – gleicher Lohn für gleiche Arbeit am selben Ort – kommt hier dann also nicht mehr zur Anwendung. Über das Urteil und dessen Auswirkungen sowie über mögliche Lösungsansätze diskutieren im Rahmen einer Online-Veranstaltung unter anderem ExpertInnen aus Gewerkschaften, Arbeiterkammer, Universität Wien und Europäischer Arbeitsbehörde.

Europa auf dem Holzweg
Grenzüberschreitend Arbeiten auf der Schiene.

Das EuGH-Urteil Dobersberger „Henry am Zug“
und die möglichen Folgen.

VIDEOKONFERENZ
Montag, 30. November 2020, 10.00-15.00

via ZOOM

Anmeldung per E-Mail an: internationales@vida.at

Der LINK zur Konferenz wird zeitgerecht vor der Veranstaltung zugeschickt.       

Anmeldeschluss ist der 20.11.2020.


>>HIER gibt's das Programm auf Deutsch (DT)
>>HIER gibt's das Programm auf Englisch (ENGL)
>>HIER gibt's das Programm auf Ungarisch (HU)
>>HIER gibt's das Programm auf Tschechisch (CZ)
>>HIER gibt's das Programm auf Französisch (FR)
>>HIER gibt's das Programm auf Slowenisch (SL)

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von Gewerkschaft vida, AK Wien, Europäischer Transportarbeiterföderation ETF und Friedrich-Ebert-Stiftung FES.

 

 

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