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Steigende Löhne für SeilbahnerInnen

Gute Wintersaison bis Lockdown spiegelt sich in Einmalzahlung wider.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Seilbahnbediensteten in Österreich sind erfolgreich abgeschlossen.

„Mit einer Lohnerhöhung von durchschnittlich 1,77 Prozent haben wir einen zwar von Corona beeinflussten aber dennoch fairen KV-Abschluss für die rund 16.000 Seilbahnbediensteten erreicht."

Walter Bacher, Verhandlungsführer der Gewerkschaft vida

Dazu kommt eine Einmalzahlung in Höhe von 240 Euro. „Mit der Einmalzahlung, die steuerschonend als Corona-Prämie im Oktober ausbezahlt wird, wird der guten letzten Wintersaison bis zum Lockdown Rechnung getragen“, so der Gewerkschafter weiter.

Derzeit sei noch völlig unklar, unter welchen Voraussetzungen der Skibetrieb im kommenden Winter stattfinden kann. „Reisebeschränkungen, behördliche Auflagen oder ein neuerlicher Lockdown können den Winter maßgeblich und nachhaltig beeinflussen“, sagt Bacher, der betont, dass für die zweite Hälfte des Jahres eine moderate Lohnerhöhung mit 1,6 Prozent, knapp über der Inflationsgrenze, ab 1. November vereinbart wurde.

Neben den finanziellen wurden auch gesetzliche Anpassungen im Kollektivvertrag vorgenommen. „Der Abschluss unterstreicht die seit Jahren gute Gesprächsbasis zwischen den Sozialpartnern bei den Seilbahnen“, schließt der Gewerkschafter.

 

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