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„Bündnis für die Bahn“

vida fordert Ausbau der „Green Jobs“ bei rot-weiß-roten Bahnen nach deutschem Vorbild.

Die deutsche Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat mit der Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Bahn AG (DB) sowie mit dem DB-Konzernbetriebsrat ein Bündnis für die Bahn geschlossen: In gemeinsamer verstärkter Zusammenarbeit sollen so die Folgen der Corona-Krise bewältigt sowie die Zukunft der Schiene und Beschäftigten gesichert werden.

Bahn als Konjunkturlokomotive

In Anlehnung an das neue deutsche Bündnis fordert Günter Blumthaler, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Eisenbahn, dass auch in Österreich vom heimischen Verkehrsministerium verstärkt Initiativen zur Absicherung und zum schrittweisen Ausbau der „Green Jobs“ bei den rot-weiß-roten Bahnen in Angriff genommen werden müssen.

„Es braucht zusätzliche Mittel für den Ausbau des Bahnangebots sowie für Investitionen in Ausbildung und Infrastruktur. Nur so werden die Bahnen zu Konjunkturlokomotiven und können neue Arbeitsplätze anbieten!"

Günter Blumthaler, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Eisenbahn  

Güter auf Schiene bringen

Vermehrte Anreize für eine Verlagerung von Gütertransport von der Straße auf die Schiene sind zwingend notwendig. Eine Verladungsförderung für die produzierende Industrie kann hier durchaus beschleunigend wirken. Jeder in die Bahn investierte Euro schafft und erhält Jobs - auch in der Bahn-Zulieferindustrie.

Beschäftigungseffekte durch Investition

Mit dem ‚Bündnis für die Bahn‘ ist der vielfache volkswirtschaftliche Mehrnutzen der Bahn insbesondere in Krisenzeiten von der deutschen Bundesregierung richtig erkannt worden. Positive Beschäftigungseffekte durch Investitionen in die Bahn sind im Nachbarland zu erwarten. Insbesondere hinsichtlich der hohen Jugendarbeitslosigkeit bieten die Bahnen mit ihren zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten auch in Österreich wichtige Lehrstellenangebote als Maßnahmen gegen die in Folge der Corona-Krise gestiegene Jugendarbeitslosigkeit.

Zukunft der Schiene sichern

Blumthaler gratuliert dem Vizevorsitzenden der EVG, Klaus-Dieter Hommel, ein derart wichtiges 'Bündnis für die Bahn' erreicht zu haben. So haben die Bündnispartner vereinbart, dass es zu keinem Stellenabbau bei der DB kommen, sondern der Stellenausbau, wie vor der Krise geplant, umgesetzt werden soll. Weiters wird im Nachbarland verstärkt in die Schieneninfrastruktur investiert, wodurch zusätzliche positive Beschäftigungseffekte erzielt werden. Das werde letztlich zur Erweiterung des klimafreundlichen Transports von Menschen und Gütern auf der Schiene beitragen, so der vida-Gewerkschafter abschließend.

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Der Fachbereich Eisenbahn in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen aller ArbeitnehmerInnen der österreichischen Eisenbahnverkehrs- und Seilbahnunternehmungen. Er vereint Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichsten Berufen, welche in der Schieneninfrastruktur, der Traktion, den Werkstätten, im Personen- und Güterverkehr oder im Bereich Managementservices beschäftigt sind. Damit die Beschäftigten ihre Arbeit unter guten und sicheren Bedingungen erbringen können, gestaltet vida aktiv mit. Die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gehören genauso zu unseren Zielen wie zukunftsorientierte Einkommen und moderne, sichere und altersgerechte Arbeitsplätze. Nationale und internationale Vernetzung, Lobbying und kompetente Grundlagenarbeit zählen zu unseren täglichen Aufgaben. Darüber hinaus machen wir uns für den Schutz und Ausbau der Daseinsvorsorge im Verkehr stark. Denn ein Aushungern des Öffentlichen Verkehrs kostet nicht nur hunderttausenden ÖsterreicherInnen ihre Mobilität und Chancen, sondern auch tausenden unserer MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz.

Fachbereichsvorsitzender: Günter Blumthaler
FachbereichssekretärInnen: Sabine Stelczenmayr, Robert Hofmann
Betreuung Seilbahnen: Kajetan Uriach