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Caritas-KV: Verhandlungen gescheitert – keine Bereitschaft für Arbeitszeitverkürzung

Appell letzten Schritt für fairen Abschluss zu machen.

Die Kollektivvertragsverhandlung für etwa 15.000 Beschäftigten sind gescheitert. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, einer tatsächlichen Arbeitszeitverkürzung für alle zuzustimmen. Die angebotene „Wahlmöglichkeit“ bei der Arbeitszeitverkürzung würde für viele Betroffene zuschlagsfreie Mehrarbeit bedeuten.

„Den Kolleg*innen eine „Wahlmöglichkeit“ zu gewähren und sie damit die 38. Stunde zuschlagsfrei arbeiten zu lassen, ist zynisch. Wenn die Arbeitgeber*innen wollen, dass die Menschen mehr verdienen können, können sie das in Form von höheren Gehältern gerne tun. Vergleichbare Unternehmen sind auch bereit, die zustehenden Zuschläge zu gewähren, warum nicht auch die Direktor*innen der Caritas?“, so die VerhandlerInnen von GPA-djp Andreas Laaber und der Gewerkschaft vida, Michaela Guglberger. „Wir sind die letzten, die verhindern, dass Menschen mehr verdienen. Aber als Gewerkschaft sind wir die ersten, die von Gehältern abhängige Menschen davor schützen, dies billiger zu machen, als es woanders möglich ist.“

„Die 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die für den zu Recht guten Ruf der Caritas sorgen. Wir bedauern daher sehr, dass es den Arbeitgeber-Vertretern der Caritas so schwerfällt, jenen Abschluss zu ermöglichen, den die Sozialwirtschaft Österreichs und Diakonie bereits vor über einem Monat ihren rund 135.000 Beschäftigten zugestanden haben. Wir fordern daher die Arbeitgeber auf, mit der Arbeitszeitverkürzung auch den letzten Schritt zu einem fairen Abschluss zu setzen! Die Heldinnen und Helden dieser Krise haben es sich mehr als verdient!“, so die VerhandlerInnen von GPA-djp und vida.

 

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