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Papa-Monat: Endlich Wirklichkeit für Apothekenpersonal

Gewerkschaften GPA-djp und vida verankern Rechtsanspruch in KV-Verhandlungen.

Kurz vor Jahresende haben die Gewerkschaften GPA-djp und vida die Kollektivvertragsverhandlungen für Beschäftigte in den österreichischen Apotheken erfolgreich abgeschlossen. Durch einen Fixbetragabschluss zwischen 43 bis 67 Euro steigen die Löhne und Gehälter mit 1. Jänner 2019 um bis zu 3,22 Prozent. Die Lehrlingsentschädigungen werden im Schnitt um 3,72 Prozent erhöht, auf alle Fälle aber um 35 Euro. Zudem haben gewisse Angestelltengruppen ab sofort die Möglichkeit einer verbesserten Bildungsfreistellung.  

Väter können nach der Geburt bei Kind und Mutter bleiben  

Der größte Erfolg dieser Kollektivvertragsrunde ist aber die Implementierung eines Rechtsanspruchs auf einen sogenannten Papa-Monat für alle Väter inklusive Kündigungsschutz. „Wie im öffentlichen Dienst können damit auch Arbeitnehmer in den Apotheken nach der Geburt bis zu 31 Tage zu Hause bleiben, um ihre Partnerin zu unterstützen und die Bindung zum Kind zu stärken“, so die Verhandlungsführer Franz Georg Brantner von der GPA-djp und Andreas Gollner von der Gewerkschaft vida. 

Wirtschaftskammer muss Blockade aufgeben

Rund 9.000 Väter in Österreich haben bisher die Möglichkeit des Papa-Monats in Anspruch genommen. Diese überschaubare Zahl rührt sicherlich auch daher, dass „es in der Privatwirtschaft keinen Rechtsanspruch auf einen Papa-Monat gibt. Viele Väter sind vom Wohlwollen der Arbeitgeber abhängig, dass diese einer einmonatigen Dienstfreistellung zustimmen“, so die Gewerkschafter. Brantner und Gollner fordern die Wirtschaftskammer auf, „sich endlich zu bewegen und bei künftigen Kollektivvertragsverhandlungen den Rechtsanspruch auf einen Papa-Monat zu ermöglichen. Es reicht nicht und ist mehr als kontraproduktiv, wenn Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer zwar ankündigt, dass dieses Thema in KV-Verhandlungen gehört, die Arbeitgeberseite dann aber keine Vereinbarungen abschließen darf“.

 

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Der Fachbereich Eisenbahn in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen aller ArbeitnehmerInnen der österreichischen Eisenbahnverkehrs- und Seilbahnunternehmungen. Er vereint Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichsten Berufen, welche in der Schieneninfrastruktur, der Traktion, den Werkstätten, im Personen- und Güterverkehr oder im Bereich Managementservices beschäftigt sind. Damit die Beschäftigten ihre Arbeit unter guten und sicheren Bedingungen erbringen können, gestaltet vida aktiv mit. Die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gehören genauso zu unseren Zielen wie zukunftsorientierte Einkommen und moderne, sichere und altersgerechte Arbeitsplätze. Nationale und internationale Vernetzung, Lobbying und kompetente Grundlagenarbeit zählen zu unseren täglichen Aufgaben. Darüber hinaus machen wir uns für den Schutz und Ausbau der Daseinsvorsorge im Verkehr stark. Denn ein Aushungern des Öffentlichen Verkehrs kostet nicht nur hunderttausenden ÖsterreicherInnen ihre Mobilität und Chancen, sondern auch tausenden unserer MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz.

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Betreuung Seilbahnen: Kajetan Uriach

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