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Dienstleistung in der Krise

Kurzarbeit und Trinkgeld-Option für körpernahe DienstleisterInnen gefordert.

Nachdem der Osten Österreichs mit 1. April in eine „Osterruhe“ geschickt wurde und diese nun bis 2. Mai verlängert wurde, ist klar, dass auch die körpernahen Dienstleistungsbetriebe wieder Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen. Die Kurzarbeit IV bietet den Betrieben die Möglichkeit einer freiwilligen Trinkgeldersatz-Option. Christine Heitzinger, Vorsitzende des vida-Fachbereichs Dienstleistungen, appelliert an die Unternehmerinnen und Unternehmer, diese Option bei der Beantragung der Kurzarbeit zu berücksichtigen, um den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Stück weit das entgangene Trinkgeld zu ersetzen.

Geld, das dringend benötigt wird

Durch die Inanspruchnahme der Trinkgeld-Option erhöht sich die Nettoersatzrate in der Kurzarbeit, wodurch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Geld ausbezahlt werden kann.

„Die Kolleginnen und Kollegen wissen nicht mehr, wie sie ihre Lebensunterhaltungskosten finanzieren sollen. Wenn Betriebe unterstützt werden, dann muss auch die höhere Nettoersatzrate für die Beschäftigten selbstverständlich sein!"

Christine Heitzunger, Vorsitzende des vida-Fachbereich Dienstleistungen

Neben der Trinkgeldersatz-Option brauche es für die Beschäftigten aber auch einen Fixkostenzuschuss. „Das Ersparte der Kolleginnen und Kollegen ist nach so vielen Monaten mit weniger Einkommen aufgebraucht“, so Gewerkschafterin Heitzinger, die betont, dass hier nicht auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den körpernahen Dienstleistungsbetrieben vergessen werden darf. „Ein Fixkostenzuschuss ist unumgänglich, wenn die Regierung nicht Armut unter den Betroffenen riskieren will. Sie sind völlig unverschuldet in diese Situation geraten und es scheint so, als müssten sie jetzt bereits zum vierten Mal die Suppe auslöffeln. Das werden wir nicht akzeptieren.“

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Der Fachbereich Dienstleistungen in der Gewerkschaft vida setzt sich aus mehreren größeren Branchen sowie einer Reihe Klein- und Kleinstbetriebe zusammen. Hier sind neben HandelsarbeiterInnen, FriseurInnen, KosmetikerInnen und FußpflegInnen genauso vertreten wie gewerbliche MasseurInnen. Die Wirtschaftsbranche Abfall- und Abwasserwirtschaft findet sich hier, und auch im Garagen und Tankstellenbereich beraten und vertreten wir österreichweit unsere Mitglieder. Dabei stellen wir uns laufend den sich ständig ändernden Berufsanforderungen im Rahmen der Weiterentwicklung der Berufsbilder. Wir kämpfen für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Schließlich sind sie unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzende: Christine Heitzinger
Fachbereichssekretärin: Ursula Woditschka