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Burgenland

Tourismuskasse als Rettungsanker für Branche

vida Burgenland unterstützt Antrag in der AK-Vollversammlung.

„Der Tourismus hat mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie schwer zu kämpfen. Nach den ersten Öffnungsschritten nach dem Lockdown suchen Gastronomiebetriebe händeringend nach qualifiziertem Personal. Viele Fachkräfte haben sich mittlerweile einen Job in einer anderen Branche gesucht. Die Krise hat klar aufgezeigt, wie anfällig diese Branche sowohl für Arbeitgeber als auch für Beschäftigte sein kann. Eine Tourismuskasse würde für beide Seiten Vorteile bringen. Sie könnte die Branche mittel- und langfristig aus der Krise führen und das Image verbessern. Deshalb unterstützen wir auch den Antrag, der morgen dazu in der AK-Vollversammlung eingebracht werden soll“, erklärt vida-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Rettungsanker und Branchenturbo

Die Tourismuskasse (TUAK) - nach Vorbild der Bauarbeiter- Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) in der Baubranche – könnte in einer ersten Phase die Abwicklung von Urlaubsansprüchen und Feiertagen (Guttage) übernehmen. Aufgrund der derzeitigen Situation soll dies in Form einer zusätzlichen betrieblichen Unterstützung passieren. Die monatlich anfallenden Urlaubsansprüche der ArbeitnehmerInnen sollen für ein Jahr als Startkapital durch die öffentliche Hand übernommen werden. So müssten in der Bilanz keine Rückstellungen für offene Urlaubstage gebildet werden. Im zweiten und dritten Jahr nach Einführung der TUAK beteiligen sich die Betriebe jeweils mit der Hälfte der anfallenden monatlichen Urlaubskosten selbst an der TUAK. Ab dem vierten Jahr des Bestehens der TUAK sind dann alle Kosten direkt durch die Betriebe selbst zu tragen.

„Das würde Betriebe finanziell entlasten und ein Wiedereinstellen von Fachkräften erleichtern. Mit Hilfe einer Tourismuskasse könnten Arbeitsplätze und Betriebe nachhaltig abgesichert werden“,

Erich Mauersics, vida-Landesvorsitzender

Die Branche kämpft nicht erst seit Corona mit der Attraktivität. Schon eine 2019 durchgeführte Befragung ergab, dass – verglichen mit anderen Branchen - die Beschäftigten im burgenländischen Tourismus mit ihrem beruflichen Umfeld deutlich unzufriedener sind. Sie wünschen sich ein besseres Arbeitsklima, sie klagen über schlechte Dienstplangestaltung, mangelnde Aufstiegsmöglichkeiten, körperliche Belastungen und Stress. Mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte in der burgenländischen Hotellerie und Gastronomie kam vor der Pandemie bereits aus dem benachbarten Ausland. Der Anteil an ausländischen Beschäftigten ist nur mehr in der Landwirtschaft höher, heißt es von der vida Burgenland.

Derzeit sind im burgenländischen Tourismus knapp 6.000 Männer und Frauen beschäftigt. Vor der Pandemie waren es mehr als 8.000.

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FunktionLandesvorsitzender

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