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Burgenland

Tourismusbranche gemeinsam nach vorne bringen!

vida lädt zu Gipfelgespräch.

„Auch wenn es den Hoteliers nicht passt, setzen wir uns weiter unermüdlich für die Beschäftigten ein“, sagt Berend Tusch, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Tourismus. Seit Wochen hagelt es verbale Attacken von Seiten der Österreichischen Hoteliervereinigung, der ÖHV, in Richtung Gewerkschaft. „Das kommt wahrscheinlich bei den Mitgliedern der ÖHV ganz gut an, damit hat sich der Sinn und Zweck dieser Aktion aber auch schon erschöpft. Kein einziger Beschäftigter hat davon etwas“, sagt Tusch. Er bekräftigt: „Ja, wir kämpfen für die ArbeitnehmerInnen. Ja, wir setzen uns für sie ein und ja, wir werden auch weiter nicht aufhören, bessere Entlohnung und bessere Rahmenbedingungen einzufordern und an der Umsetzung aktiv mitarbeiten!“

Schwarze Schafe endlich in die Pflicht nehmen

„Damit sich der Fachkräftemangel und die händeringende Suche nach Lehrlingen nicht weiter zuspitzen, muss der Tourismus der Realität endlich ins Auge sehen und darf die Probleme nicht weiter leugnen“, mahnt Tusch. „Die Rahmenbedingungen gehören schleunigst verbessert. Eines von vielen Stichworten: Dienstplansicherheit“, so Tusch. „Dienstpläne sind in vielen Betrieben mehr ein unverbindlicher Vorschlag als eine verbindliche Zusage“, kritisiert der Gewerkschafter. „Es ist wohl das mindeste, dass Dienstpläne so gut wie möglich eingehalten werden. Es steht außer Frage, dass sich kurzfristig immer etwas ändern kann. In vielen Unternehmen hat das aber Methode und dann wundern sich die Verantwortlichen, wenn sie ein Rekrutierungsproblem haben und immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Weite suchen“, so Tusch. Für ihn ist es überhaupt keine Frage, dass Menschen im Tourismus auch am Wochenende arbeiten: „Das wissen auch die Beschäftigten und sie machen es auch gerne. Was nicht sein kann ist, dass sie jede Woche ihr Wochenende opfern müssen!“

Grenzenlose Flexibilisierung?

„Für die Arbeitgeber ist der Plafond aber offenbar noch lange nicht erreicht, wenn ich die Forderung von Vertretern der Vorarlberger Wirtschaftskammer höre. Sie fordern noch mehr Flexibilisierung, sei es bei den Ruhe- oder Arbeitszeiten. Wie flexibel sollen die Beschäftigten noch werden?“, ärgert sich Tusch. „Ich finde es auch dreist, dass sie uns das über einen Zeitungsbericht ausrichten und drohen, kommende KV-Verhandlungen platzen zu lassen, sollten wir nicht spuren und nachgeben!“, sagt der Gewerkschafter. Die Wirtschaftskammer ist laut Bericht nur gegen eine weitere Flexibilisierung zu einer Einkommensanhebung bereit. „Dabei sollten eine adäquate Lohnerhöhung und Teuerungsabgeltung gerade in der Niedriglohnbranche Tourismus ein Gebot der Stunde sein“, zeigt sich Tusch empört.

„Was kommt als nächstes? Sollen wir uns auch für die 7-Tage-Schule und den 7-Tage-Kindergarten stark machen, damit die Beschäftigten jedes Wochenende arbeiten können?“, fragt der Gewerkschafter. „Angesichts der Forderungen der Arbeitgeber kann ich mir schwer vorstellen, dass es in Zukunft leichter wird Personal zu finden. Ich kann nicht auf der einen Seite jammern, dass ich keine Beschäftigten finde und auf der anderen Seite
noch mehr Signale senden, die die Menschen weiter abschrecken“, so der Gewerkschafter.

Lösungen am Tourismusgipfel

„Die Branche muss endlich erkennen, woran es krankt. Die Symptome kennen wir ohnehin seit Jahren. Jetzt können wir gemeinsam einen Befund erstellen und mit vereinten Kräften an der Genesung der Branche arbeiten. Eine gute Gelegenheit dazu gibt es am 16. Februar 2017 bei einem Tourismusgipfel“, so Tusch. Ein Problem zu lösen ist keine Einbahnstraße, sondern muss von beiden Seiten angepackt werden.

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