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Eine Frau bahnt sich ihren Weg

Olivia Janisch - Betriebsrätin ÖBB Infrastruktur AG

Die Komplexität der ÖBB haben mich immer schon fasziniert“, erklärt Olivia Janisch. Mitte der 1990er Jahre kam die Salzburgerin für ihr Politikwissenschaft- und Spanischstudium in die Bundeshauptstadt. Inzwischen ist die 39-Jährige nicht nur gerne Wienerin, sondern auch Teil der großen Eisenbahner-Familie. Als „frische“ Betriebsrätin vertritt sie seit Juni die Anliegen ihrer KollegInnen. Olivia ist eine von 1.256 Frauen der 17.700 „Mann-starken“ ÖBB-Infrastruktur AG.

Für Werte gerade stehen

„Ich komme aus einer Arbeiterfamilie“, verrät Olivia. Werte wie gelebte Solidarität, Chancengleichheit und Respekt sind ihr sehr wichtig. „Schon während meiner Studienzeit war ich politisch aktiv. Interessen vertreten begleitet mich also schon lange.“ Mit Diplom in der Tasche zog es Olivia in die Welt der Politik und Kommunikation. Sie arbeitete unter anderem bei einem europäischen Politikberatungsunternehmen in Berlin. 2012 kam der Quereinstieg bei den ÖBB. „Ich begann in der ÖBB-Holding im Bereich Public Affairs, also der Interessenvertretung im politischen Kontext.“ 2014 stellte Olivia die Weichen neu und
wechselte zur ÖBB-Infrastruktur AG, wo sie im Stab Personal tätig ist.

Zukunft JETZT gestalten

Bei ihrer Arbeit fokussiert sich Olivia auf das Themenfeld „Arbeit & Alter“ und die Perspektiven für jüngere KollegInnen: „Es geht darum, dem Nachwuchs echte Möglichkeiten zu bieten sowie alter(n)sgerechte Arbeitsplätze zu schaffen – nicht nur auf dem Papier,  sondern konkret im Arbeitsalltag.“ Olivia möchte die Interessen ihrer KollegInnen verantwortungsvoll, wertschätzend und zielgerichtet vertreten. Deshalb kandidierte sie auch bei den Betriebsratswahlen – mit Erfolg: „In den letzten Wochen habe ich viele Gespräche geführt und  insbesondere von den jüngeren KollegInnen viele Anliegen für die Betriebsratsarbeit mitbekommen.“

Nicht nur für Olivia ist alles im Wandel. Die Arbeitswelt, vor allem bei großen Unternehmen wie den ÖBB, ändert sich laufend. Was bleiben muss, ist für die Betriebsrätin ganz klar: „faire Arbeitsplätze, die Älterwerden ermöglichen und Perspektiven bringen – für Jung und Alt!“

Artikel erschienen im vida-Magazin 4/2015

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