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EU-Verkehrspolitik: Wir mischen uns ein!

Das war die Veranstaltung vom 23. April 2014.

Rund 50 BetriebsrätInnen sowie VertreterInnen von VÖWG, BMVIT, AK und SCHIG haben Ende April an der gelungenen Veranstaltung der vida-Sektion Verkehr im Vorfeld der EU-Wahlen (25. Mai 2014) teilgenommen.

Bei der Veranstaltung „EU-Verkehrspolitik: Wir mischen uns ein“ am 23. April in der ÖGB-Zentrale Catamaran in Wien hielt Ulla Rasmussen, internationale Koordinatorin des VCÖ, ein Referat. Dabei gab Sie den TeilnehmerInnen einen Überblick über Dynamiken in der europäischen Verkehrspolitik und skizzierte kurz und prägnant die wesentlichen Themenschwerpunkte, wie etwa die Liberalisierungen und das Eisenbahnpaket. Sie diskutierte vor dem Hintergrund der EU-Wahl mit vida-GewerkschafterInnen und BetriebsrätInnen über konkrete Schritte, wie die europäische Verkehrspolitik arbeitnehmerfreundlicher, sozialer und ökologischer gestaltet werden kann.

Doppelte Betroffenheit der Beschäftigten

 Die Grundlagen unserer Verkehrspolitik basieren größtenteils auf Entscheidungen im EU-Parlament. Davon sind wir auf doppelte Weise betroffen: Einerseits als Verkehrsbedienstete, andererseits als BürgerInnen. Nach einem Vortrag zu den europäischen Fahrgastrechten (Doris Unfried, AK) war diese doppelte Betroffenheit unter den TeilnehmerInnen dann auch wirklich spürbar. Schließlich sind auch die Beschäftigten im Verkehrsbereich ab und an selbst Passagiere.

Wie funktioniert Europa?

 Der zweite Teil der Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Arbeit der vida auf europäischer Ebene. Dabei wurde einerseits die Funktionsweise der gewerkschaftlichen Interessenvertretung für ArbeitnehmerInnen erläutert und diskutiert. Andererseits berichteten vida-FunktionärInnen über ihre konkreten Aktivitäten in der EU für die Beschäftigten.

Zur Wahl gehen und mitreden!

 Der abschließende Workshop für BetriebsrätInnen befasste sich mit dem Entzaubern von Demagogen und dem Thematisieren der EU-Wahl in den Betrieben. Dabei kam es zu einem sehr angeregter Meinungsaustausch und zu einer intensiven Diskussion. Schließlich ist die direkte Betroffenheit der Beschäftigten durch EU-Regelungen bereits sehr hoch. Fazit: Es ist nicht egal, wer uns auf EU-Ebene vertritt. Deshalb: Zur Wahl gehen und mitreden. Für mehr gute Arbeitsplätze und damit Europa sozialer wird!

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