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vida-Grundsatzprogramm

Fundament für gewerkschaftliche Erfolge.

Von Dienstag, 4. November bis Donnerstag, 6. November 2014 fand der 3. Gewerkschaftstag der Gewerkschaft vida im Wiener Austria Center (ACV) statt. Dabei wurde von den rund 500 Delegierten ein neues Grundsatzprogramm beschlossen.

„Das Grundsatzprogramm ist die Arbeitsbasis für die nächsten fünf Jahre, es soll ein starkes Fundament für viele gewerkschaftliche Erfolge sein“, so vida-Vorsitzender Gottfried Winkler. Schon beim letzten Gewerkschaftstag 2010 sei mit dem vida-Grundsatzprogramm ein gewerkschaftspolitischer Grundstein gelegt worden, so Winkler: „Mit dem neuen Programm wollen wir die nach wie vor gültigen Grundsätze weiter verfolgen und die Umsetzung aktiv vorantreiben. Wir begnügen uns aber nicht mit Forderungen, sondern wollen uns beim nächsten Gewerkschaftstag in fünf Jahren an konkreten Zielen messen lassen“, kündigt der vida-Vorsitzende an. Als Beispiele nennt er die Senkung der Lohnsteuer, den Rechtsanspruch auf Pflegekarenz oder die verpflichtende Verankerung von Qualitäts- und Sozialkriterien in Ausschreibungen.

Faire Steuern - gerechte Einkommen

vida setze sich neben einem fairen Steuer- und Abgabensystem und 1.500 Euro Mindestlohn für alle vida-Branchen auch weiterhin für einen starken Sozialstaat ein, so Winkler: „Verteilungsgerechtigkeit herstellen und Daseinsvorsorge stärken sind nicht nur Schlagworte, sondern die starken Pfeiler unseres Grundsatzprogramms, das unser Denken und Handeln über die kommenden fünf Jahre anleiten soll.“ Um die Umsetzung schlagkräftig voranzutreiben wurde auch die interne Struktur der Gewerkschaft verändert. vida ist künftig  in acht Fachbereiche unterteilt: Dienstleistungen, Eisenbahn, Gebäudemanagement, Gesundheit, Luft- und Schiffverkehr, Soziale Dienste, Straße, Tourismus.

Neue vida-Struktur mit Fachbereichen

„In jedem dieser Fachbereiche arbeiten engagierte FunktionärInnen und Beschäftigte der vida zusammen und gestalten aktiv die Arbeitswelt mit. Dazu gehören KV-Verhandlungen genauso wie die Zusammenarbeit mit Bündnis- und Sozialpartnern oder die Einbringung in Gesetzgebungsprozesse“, erläutert Winkler. Quer über die vielfältigen Branchen in der vida würden gemeinsame Ziele und Anliegen aller ArbeitnehmerInnen aufgegriffen um  branchenübergreifend die Arbeitswelt im Sinne der ArbeitnehmerInnen zu verändern. Die neue vida-Struktur wurde von den Delegierten einstimmig beschlossen.

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