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Wechsel an der Spitze der vida

Roman Hebenstreit übernimmt den Vorsitz von Gottfried Winkler

Mit dem heutigen Tag legt Gottfried Winkler seine Funktion als vida-Vorsitzender zurück. „Die Vertretung der ArbeitnehmerInnen war mir immer ein Herzensanliegen und ist es nach wie vor. Aus persönlichen Gründen möchte ich aber ein neues Kapitel aufschlagen und die verantwortungsvolle Aufgabe an der Spitze der vida in jüngere Hände legen“, erklärt Winkler. 
Zum neuen Vorsitzenden wurde im Rahmen eines erweiterten Bundesvorstandes Roman Hebenstreit gewählt.

Der 45-jährige gelernte ÖBB-Lokführer Hebenstreit dankte den Delegierten für das Vertrauen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die vida die mutigste Gewerkschaft in Österreich ist – das haben wir mehrfach bewiesen. Wenn ArbeitnehmerInnen zu ihren Rechten und zu guten Löhnen kommen müssen, gehen wir keiner Auseinandersetzung aus dem Weg. Unsere Mitglieder haben ein Recht darauf, dass wir für sie kämpfen“, betonte Hebenstreit.

Gerechtigkeit an erster Stelle

Bei seiner zukünftigen Gewerkschaftsarbeit will Hebenstreit konsequent für die vida-Mitglieder überzeugen und verhandeln. „Ob politische Grundsätze, Sozialpartnerverhandlungen, Löhne oder die Zukunft der Arbeitswelt – die Gerechtigkeit muss immer an erster Stelle stehen. Hier bedarf es unserer Solidarität und dabei kann es für uns kaum Kompromisse geben. Die vida mischt sich ein und redet mit. Egal, um welche Branche es gerade geht, Gerechtigkeit wird immer die erste Säule meiner Arbeit bleiben“, bekräftigte der neue vida-Vorsitzende.

Hebenstreit dankte dem scheidenden vida-Vorsitzenden Gottfried Winkler für die Aufbauarbeit sowie gelungene Neuausrichtung der Gewerkschaft. Winkler habe die neue Organisationsstruktur der rund 135.500 Mitglieder umfassenden vida mit ihren acht Fachbereichen ermöglicht und umgesetzt. Mit viel Fingerspitzengefühl habe er die Zusammenarbeit der von der vida vertretenen Branchen mit ihren teils unterschiedlichen Bedürfnissen ermöglicht. Damit habe Winkler ein stabiles Fundament für die Zukunft der Gewerkschaft geschaffen, so Hebenstreit. 

Gottfried Winkler betonte, dass trotz der Herausforderung, drei Gewerkschaften aus verschiedensten Branchen mit unterschiedlichen Kulturen zusammenwachsen zu lassen, immer viel  für die vida-Mitglieder, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für eine soziale Arbeitswelt gelungen sei, „etwa der Kollektivvertrag für alle Eisenbahnverkehrsunternehmungen, die  erfolgreiche Bekämpfung des Betriebsübergangs von der AUA auf die Tyrolean oder der Arbeitskampf in den oberösterreichischen Ordensspitälern für faire Einkommen, um nur einige Beispiele zu nennen.“

Auch in Zukunft stehe die Gewerkschaft vor großen Herausforderungen, so Winkler: „Um diese zu meistern, wünsche ich meinen Kolleginnen und Kollegen von Herzen alles Gute. Ich werde auch in Zukunft versuchen, meinen Beitrag zu leisten, dass es den ArbeitnehmerInnen besser geht und dass Gräben in unserer Gesellschaft geschlossen werden.“


Fotos und Lebensläufe gibt es >>> hier
 

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Kommentare

Wilhelm Bayer 12.12.2016 18:22 PSB-die unendliche Geschichte? Abgesehen von den üblichen schönen Worten, die bei so einem Wechsel immer wieder zu hören sind - hier ein kleiner Hinweis auf ein altes Problem:
40.933 Unterstützungserklärungen wurden bezüglich der Abschaffung des PSB abgegeben. Das war ein klares Signal an alle politisch Verantwortlichen, Maßnahmen zur Abschaffung des Pensionssicherungsbeitrages einzuleiten. Es ist aber auch ein Signal dafür, dass unsere Gewerkschaft lebt und wir Gewerkschaft leben.
Hat man hier schon ganz aufgegeben oder darf man da noch irgend eine Verbesserung erwarten?
Die Stärke einer Gewerkschaft liegt nämlich nicht in schönen Wortspenden sondern im erfolgreichen Handeln!
Warum man diesen Beitrag noch über das 65.Lebensjahr hinaus bezahlt bzw. weshalb man gegenüber den Bundesbeamten anders behandelt wird sollte auch wieder in Erinnerung gerufen werden.

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