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Lauda-Betriebsrat: Start für Verhandlungen bei Laudamotion zur Kurzarbeit steht nichts mehr im Weg

vida-Liebhart: Fortbestand des Unternehmens sowie die Sicherung von Arbeitsplätzen und Entgelten müssen Vorrang haben.

Der Betriebsrat ist bereit, um mit der Laudamotion-Geschäftsleitung in Verhandlungen über Corona-Kurzarbeit einzutreten, betont Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida. „Trotz des in den letzten Monaten sehr angespannten Verhältnisses wollen wir rasch mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. Zum Wohle der Beschäftigten und des Unternehmens wollen wir mit einer Kurzarbeitsvereinbarung den Fortbestand der Arbeitsplätze und der Entgelte sichern“, bekräftigt Lauda-Betriebsratsvorsitzende Kerstin Hager: „Unsere Hand bleibt ausgestreckt - von uns aus steht Verhandlungen nichts im Weg.“

Es bestehe jetzt die Notwendigkeit, die sozialpartnerschaftlichen Beziehungen für Verhandlungen rasch zu klären, ist Liebhart seitens der Gewerkschaft zuversichtlich, dass dies auch rasch gelingen könnte. Gestern, Donnerstagnachmittag, sei die Gewerkschaft von der Laudamotion-Unternehmensleitung verständigt worden, die Gewerkschaft möge die Rahmenbedingungen für Kurzarbeit definieren. „Wir müssen jetzt rasch zusammenarbeiten, um die schädlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Personal, die Entgelte und das Unternehmen so gering wie nur möglich zu halten“, unterstreicht der vida-Gewerkschafter.

„Wir erwarten uns daher, dass die Laudamotion-Geschäftsführung so schnell wie möglich, am besten noch heute, Gespräche mit dem Betriebsrat über Kurzarbeit aufnimmt. Der Betriebsrat hat in den letzten Tagen der Geschäftsleitung mehrfach Gespräche angeboten. Die Gewerkschaft vida wird den Betriebsrat bei der Umsetzung der Kurzarbeit selbstverständlich in jeder Hinsicht unterstützen“, bekräftigt Liebhart.

“In der derzeit alles dominierenden Krisensituation zeigen sich die Vorteile einer Belegschaftsvertretung und einer gelebten Sozialpartnerschaft umso mehr nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für den Arbeitgeber”, ist Lauda-Betriebsratsvorsitzende Hager zuversichtlich, dass Entgelte und Arbeitsplätze in Österreich gesichert werden können.

 

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