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Lohnplus in Höhe von 2 Prozent für Speditions- und LagereiarbeiterInnen

Gewerkschaft vida schließt KV-Verhandlungen für über 40.000 Beschäftigte ab.

Für die über 40.000 ArbeiterInnen in den österreichischen Speditions- und Lagereibetrieben konnte die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida in den Kollektivvertragsverhandlungen mit dem Fachverband Spedition und Logistik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ein Plus in Höhe von 2 Prozent auf die Kollektivertragslöhne, Zulagen und Lehrlingsentschädigungen erreichen. Verhandelt wurde auf Basis einer durchschnittlichen Inflation von 1,5 Prozent, gab Karl Delfs, Bundessekretär des vida-Fachbereichs Straße, bekannt. Der Abschluss gilt ab 1. April 2020 mit einer Laufzeit von einem Jahr.

Zusätzlich zum prozentuellen KV-Abschluss wurde vereinbart, dass beim Eintritt des leiblichen Kindes oder des Adoptivkindes in die Volksschule der erste Schultag für ArbeitnehmerInnen frei ist. Zudem ist zukünftig beim erstmaligen Antritt zum letzten Teil der Führerscheinprüfung für die Klassen B oder C der Prüfungstag frei.

Darüber hinaus wurde zusätzlich die Anrechnung von Vordienstzeiten zwischen den Sozialpartnern für Dienstverhältnisse, die nach dem 31. März 2020 beginnen, für die ArbeitnehmerInnen der Gehaltsgruppen 1 und 2 vereinbart. Hier werden in Zukunft maximal 6 Jahren angerechnet, sofern die Vordienstzeiten Tätigkeiten sind, die vom KV erfasst werden, sagt Delfs.   

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