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Arbeitslosengeld muss erhöht werden

55 Prozent vom vorherigen Einkommen war und ist zu wenig.

Aufgrund der Corona-Krise hat Österreich seit Mitte März in nur zwei Wochen hunderttausende Arbeitslose mehr. Aktuell sind 562.522 Menschen ohne Beschäftigung. Seine Arbeit zu verlieren und arbeitslos zu werden, ist immer schwierig – am Beginn einer ausgewachsenen Wirtschaftskrise ohne Aussicht auf raschen Wiedereinstieg aber besonders hart, weil es praktisch keine Chance darauf gibt, einen neuen Job zu finden.

"Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, das Arbeitslosengeld zu erhöhen!"
ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian

Darauf hat auch ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian in der Pressestunde am 29. März hingewiesen. 

In Österreich ist das Arbeitslosengeld im Verhältnis zum letzten Nettoeinkommen mit 55 Prozent relativ niedrig. Arbeitslose Menschen sind jetzt und waren auch vor der Corona-Krise stark armutsgefährdet. Das durchschnittliche Arbeitslosengeld lag 2018 monatlich bei ca. 960 Euro (Tagsatz von 32,13 EUR) (Quelle: Statista), das ist deutlich unter der Armutsgrenze von 1.259 Euro.  

Nettoersatzrate von 55 Prozent ist zu wenig 

Angesichts der stark gestiegenen Arbeitslosenzahlen fordert der ÖGB eine Anhebung des Arbeitslosengeldes. Die Nettoersatzrate von 55 Prozent des letzten Einkommens ist zu niedrig! "Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, das Arbeitslosengeld anzuheben, weil die Leute jetzt keine Chance haben, einen neuen Job zu finden," so der ÖGB-Präsident.
 

 

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