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Im Einatz für eine bessere Arbeitswelt

Welttourismustag am 27. September: Es ist höchste Zeit für Veränderung!

Am 27. September ist Welttourismustag. Der Tag wurde 1980 von der Welttourismusorganisation ins Leben gerufen, er soll das Bewusstsein für den sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Wert des Tourismus fördern. Auch in Österreich hat der Tourismus einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert und genießt auch internationales Ansehen. Doch auch im Tourismus gilt die bekannte Redensart „Es ist nicht alles Gold, was glänzt!“, weiß der Vorsitzende des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida, Berend Tusch. 

„Die Kolleginnen und Kollegen waren es, die den Tourismus in Österreich zu dem tollen Ansehen verholfen haben, dass er international hat. Leider merken die Beschäftigten in den Betrieben, wenn es um Wertschätzung und Bezahlung geht, aber leider sehr wenig davon.“

 Berend Tusch, Vorsitzender vida-Fachbereich Tourismus

Beschäftigte haben mehr verdient

Gerade die vergangenen 29 Pandemie-Monate haben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern viel abverlangt. Mehrmals wurde ihnen bei Lockdowns die Tür der Betriebe vor der Nase zugeschlagen. „Viele haben sich danach oder schon währenddessen abgewandt“, so Tusch, den das nicht wundert. Immerhin wurden Tausende – trotz der von der Gewerkschaft mitverhandelten Kurzarbeit – von heute auf morgen auf die Straße gesetzt. „Das ist nicht gerade vertrauensfördernd“, so der Gewerkschafter, der gerade am Tag des Tourismus die Arbeitgeberseite neuerlich aufruft, tätig zu werden und die Arbeitsbedingungen sowie Entlohnung zu verbessern.

Wir lassen uns nicht ausquetschen

Es könne nicht sein, dass eine für Österreichs Wirtschaft so wichtige Branche ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Zitronen ausquetscht. „Und am Ende müssen die Kolleginnen und Kollegen dann auch noch über die Auszahlungen der geleisteten Überstunden streiten“, kritisiert Tusch. Es herrscht dringender Handlungsbedarf. Dass anstatt verbesserter Arbeitsbedingungen lieber nach Billig-Arbeitskräften aus dem Ausland geschielt wird, die bereit sind, für wenig Geld alles zu tun, schlage dem Fass den Boden aus.

„Im gesamten Bundesgebiet jammern die Arbeitgeber, dass sie keine Mitarbeiter finden. Auch der Arbeitsmarkt ist ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Stimmt das Angebot nicht, gibt es auch keine Nachfrage. Und der Tourismus bietet eben nicht das Angebot, das ich Menschen wünschen.“

 vida-Gewerkschafter Berend Tusch

 

Die Kolleginnen und Kollegen hätten in der Pandemie gelernt, dass man sie braucht. „Und wenn heute jemand 40 Stunden arbeitet, dann müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Wenn das nicht stimmt, dann sucht man nach Alternativen“, so Tusch.

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Um die Arbeitsbedingungen und die Belastung für Beschäftigte im Tourismus genauer unter die Lupe nehmen zu können, haben wir eine Online-Umfrage gestartet.

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