vida

Übergriffe in der Pflege

Neue Podcast-Episode: Wenn Grenzen überschritten werden.

Pflegeberufe sind sehr fordernd. Das war schon vor der Pandemie so, Corona hat die Situation für die Beschäftigten aber noch weiter verschärft. Aber es sind nicht nur die vielen Nachtdienste und die schlechte Bezahlung. Die Kolleginnen und Kollegen in der Pflege sind oft auch mit Übergriffen von Seiten der zu pflegenden Menschen konfrontiert – verbal wie auch körperlich.

Schamgefühl bis Selbstzweifel

In einer neuen Folge von „vidaHören“ sprechen wir mit Isabella Spörk, diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin bei Caritas Socialis, über diese Übergriffe. Caritas Socialis ist einer jener Träger, der im Rahmen des Projektes „Leuchtturm“ den Fokus auf die für die Beschäftigten oft sehr belastende Situation legt. Immerhin geht mit Übergriffen oft großes Schamgefühl einher, aber auch Selbstzweifel, den Job nicht richtig gemacht zu haben oder den Übergriff provoziert zu haben.

Hinschauen und aktiv werden

Isabella Spörk betont im "vidaHören"-Gespräch, dass es schlicht um Bewusstsein geht, für die zu Pflegenden und vor allem für die Beschäftigten. Hier ist Sorgfalt im Vorfeld gefragt!

"Sollte es trotz Sorgfalt zu einem Übergriff kommen, dann empfehle ich: Hinschauen und mit allen Beteiligten daran arbeiten."

Isabella Spörk, Caritas Socialis

Im vida-Podcast erklärt Isabella Spörk unter anderem, wie Beschäftigte besser mit solchen Situationen umgehen und wie Arbeitgeber dafür sorgen können, dass es erst gar nicht zu Übergriffen kommt.

Gemeinsam stark

Die Gewerkschaft vida steht dir als vida-Mitglied in vielen Lebenslagen zur Seite - auch wenn es um Gewalt im Job geht. Mit unserer Initiative "Tatort Arbeitsplatz" sind wir für dich da! Du bist noch nicht vida-Mitglied? 

Für dich da! Gewerkschaft vida Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
+43 (0) 1 534 44 79 +43 (0) 1 534 44 79 info@vida.at Alle Ansprechpersonen...