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Unser Geld für unsere Zukunft!

vida fordert Investitionen in Infrastruktur und Jobs.

‘Niemand wird zurückgelassen’ und ‘Koste es, was es wolle’, wurde uns von der Regierung versprochen, aber nichts davon wurde eingehalten, die Menschen wurden zurückgelassen. vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit fordert ein Konjunkturpaket mit staatlichen Investitionen in den Güterverkehr, in den Öffentlichen Verkehr sowie in die Pflege- und Betreuung.

„Die Regierung muss in der Corona-Krise jetzt unser Steuergeld für uns in die Hand nehmen, bevor es zu spät ist!

Roman Hebenstreit, vida-Vorsitzender

 „Wir brauchen andere Spielregeln für Arbeitsstiftungen, etwa im Tourismus, Verkehr, in der Gesundheit-und Pflege, damit die Beschäftigten ein höheres Arbeitslosengeld oder Anstellungen während der Ausbildung erhalten und sich die Ausbildungszeit für diese Bereiche leisten können“, betont Hebenstreit zum Budgetentwurf 2021 der Regierung.

Zielgerichtete Investitionen

 „Ein staatliches Konjunkturpaket muss insbesondere auch gezielte Förderungen für stark von der Krise gebeutelte Branchen und ihre Beschäftigten hergeben“, erneuert Hebenstreit seine Forderung nach einem „Österreich-Gutschein“ über 1.000 Euro für jeden nach dem Vorbild des Wiener Gastro-Gutscheins, der gezielt im Tourismus, in der Gastronomie oder im regionalen Handel sofort die Betriebe und die Beschäftigung stärken würde.

Jobs und Infrastruktur für die Menschen

Pflegekräfte, die allein in Nachtdiensten arbeiten und um das Wohl ihrer PatientInnen fürchten, aber auch pflegende Angehörige, die keine passende Entlastung und Hilfe bekommen, das spreche für sich. Jugendliche und SchichtarbeiterInnen können den Bus in die Arbeit oder nach Hause nicht nutzen, weil es schlichtweg keine Busverbindungen am Abend oder zeitig in der Früh gibt. Der Schienengüterverkehr stehe vor dem Aus, die LKW-Blechlawine rolle weiter durch die Gemeinden und sorge für Schmutz, Lärm und Straßenschäden, so Hebenstreit. 

Sonst wird niemand etwas von bestens ausgebildeten Pflege- und Gesundheitskräften, Verkehrsbediensteten oder Gastronomiefachkräften haben, wenn es keine Jobs in diesen Bereichen gibt“, bekräftigt der vida-Gewerkschafter abschließend.

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