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Übergriffe auf Zugpersonal

vida fordert mehr Personal in den Zügen.

Nicht zuletzt auch wegen Corona und der Schutzmaskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und der Überprüfungspflicht dieser durch das Personal, gingen in den letzten Wochen die Wogen auch in den Zügen immer mehr hoch. Dabei blieb es leider nicht immer nur bei verbalen Auseinandersetzungen. Allein in den letzten Tagen gab es zwei tätliche Übergriffe von Fahrgästen auf einen Lokführer und einen Zugbegleiter.

Nur Menschen schützen Menschen

„So kann es nicht weitergehen“, sagt Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida, der mehr Schutz für das Zugspersonal fordert: „Nur Menschen schützen Menschen. Daher fordern wir auch mehr Personal in den Zügen. Dabei darf im Rahmen der Verkehrsdiensteverträge nicht länger auf Kosten der Sicherheit von Personal und Fahrgästen gespart werden.“

Schaffnerlose Züge

Der vida-Gewerkschafter kritisiert damit, dass in den meisten Bundesländern der Nah- und Regionalverkehr überhaupt ohne ZugbegleiterInnen an Bord unterwegs ist. „LokführerInnen allein am Zug können keinen Diskussionen über das Tragen von Schutzmasken führen oder Handgreiflichkeiten zwischen den Fahrgästen schlichten. Ihre Aufgabe ist es, die Fahrgäste in erster Linie sicher von A nach B zu fahren. Dabei dürfen sie nicht abgelenkt werden, betont Blumthaler.

Kein Sparen auf Kosten der Sicherheit

In Zukunft darf daher bei der Vergabe der Verkehrsdiensteverträge für den Regionalverkehr seitens der Bundesländer und ihrer Verkehrsverbünde nicht mehr beim Personal am Zug gespart werden, fordert die vida. Bestellen die Bundesländer nämlich keine Regional- und Nahverkehrszüge mit ZugbegleiterInnen an Bord bei den ÖBB, dann wird schaffnerlos im sogenannten Null-zu-Null-Betrieb gefahren. „Hier bedarf es gesetzlicher Änderungen, damit die Länder nicht mehr bei den Personalkosten sparen können. Das ist im Sinne der Sicherheit aller in den Zügen dringend notwendig“, bekräftigt der vida-Gewerkschafter.        

Rasche Hilfe für Betroffene

Im Rahmen der gewerkschaftlichen >>>Initiative Tatort Arbeitsplatz bietet die Gewerkschaft vida rasche Hilfe für alle von Gewalt am Arbeitsplatz betroffenen Kolleginnen und Kollegen.

 

 

 

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