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Hilfeschrei unserer Jugend

#LOSTGENERATION: Warum wir darüber singen müssen!

Keine Arbeit, keine Zukunft, keine Perspektiven: Die vida Jugend appelliert an Bundeskanzler Kurz: Eine Lost Generation, wie sie sich durch die Corona-Krise anbahnt, muss mit allen Mitteln verhindert werden. Am Montag wurde ein Rap mit dem Namen Lost Generation präsentiert – hinter dem Protest-Lied stehen Rapper Alex Dalbosco und Sängerin Israa-Zoe Doghman.



Dalbosco und vida-Bundesjugendsekretär Sumit Kumar waren in einer Folge von „vida fragt nach“ zu Gast (siehe Video unten), mit Doghman führten wir ein Einzel-Interview. In beiden Formaten geht es um die Themen Jugendkultur, Perspektivenlosigkeit und wie die beiden jungen Künstler zueinander gefunden haben, um einen so treffenden Song entstehen zu lassen. Sumit Kumar schildert, was die Jugend braucht, um wieder Perspektive zu bekommen.  


vida: Du singst zu einem Song, der vielen Jugendlichen aus der Seele spricht – in wie weit bist du selbst betroffen?

Israa-Zoe Doghman: „Ich kann mich nur selbst erinnern, als ich in dem Alter war. Mit 16 oder 17 hätte ich gerne jemanden gehabt, der mir etwas geholfen hätte, meinen Weg zu finden, Job, Karriere oder Lehre. Ich selbst habe einen jüngeren Bruder, der 16 ist, viele seiner Freunde machen eine Lehre, viele sind aber leider arbeitslos, da es keine Möglichkeiten für sie gibt. Es ist Zeit, dass wir uns für unsere Zukunft einsetzen und dass sich etwas ändert. Diese Jugend braucht unsere Unterstützung, unseren Support. Es kann nicht sein, dass sich in zehn Jahren noch immer nichts geändert hat. Die Jugend braucht eine Chance, jemanden, der sie an der Hand nimmt und ihnen zeigt, dass es auch anders geht, dass es Hoffnung gibt.“

vida: Seit wann singst du?

Israa-Zoe Doghman: „Ich habe schon sehr jung angefangen, zu singen, um genau zu sein, seit ich sechs Jahre alt bin, aber ich muss auch dazu sagen, dass das Lost-Generation-Projekt für mich auch eine neue Erfahrung mitbringt. Es ist der erste Song, den ich professionell aufnehmen durfte.“

vida: Wie ist es zum Kontakt mit der Gewerkschaft vida gekommen?

Israa-Zoe Doghman: „Ich habe durch Freunde Sumit und Alex kennengelernt und hatte davor schon Kontakt mit der Gewerkschaft vida.“

vida: Dürfen wir weitere gemeinsame Produktionen erwarten?

Israa-Zoe Doghman: „Die Arbeit mit der Jugend wird nie aufhören, und solange wir gemeinsam eine bessere Welt kreieren, freue ich mich auf jeden Fall auf weitere gemeinsame Produktionen.“

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