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34 Millionen Euro für Gesundheit und Pflege

Gemeinsamer Erfolg bringt faire Rahmenbedingungen für Beschäftigte in Oberösterreich. 

34 Millionen Euro schwer ist das Paket, das zwischen den Gewerkschaften vida, GÖD, GPA-djp und younion sowie der oberösterreichischen Landesregierung und Land, Städte- und Gemeindebund ausverhandelt wurde. Damit ist eine zukunftsorientierte Gestaltung der Gesundheits- und Pflegeberufe gesichert.

Mehr Wertschätzung
„Faire Rahmenbedingungen und eine gerechte Bezahlung für diese so wichtigen und fordernden Berufe sind Voraussetzung dafür, dass Oberösterreich die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in diesem Bereich stemmen kann“, freuen sich die Verhandlungsführer Helmut Woisetschläger (vida), Peter Csar (GÖD), Andreas Stangl (GPA-djp) und Christian Jedinger (younion) über das gemeinsam erzielte Ergebnis, das die Situation der Beschäftigten in den Gesundheits- und Pflegeberufen deutlich verbessert: „Dafür ist diese Einigung ein entscheidender Schritt.“

Paket für gesunde Zukunft

In diesem Paket, das am 1. Februar 2021 in Kraft treten wird, wurde unter anderem die finanzielle Besserstellung von Diplom-Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, Hebammen und klinischen SozialarbeiterInnen erreicht. Sie verdienen künftig im Durchschnitt zwischen 97 und 194 Euro mehr pro Monat. Über die finanziellen Aspekte hinaus wurden auch die Arbeitsbedingungen verbessert. So wird es etwa in Alten- und Pflegeheimen (APH) mit mehr als 60 Betten einen zweiten Nachtdienst geben. Weiters wurde zusätzliches Hilfspersonal im Ausmaß von zwei Prozent vom Mindest-Personalschlüssel beschlossen. Besser abgegolten wird künftig auch das kurzfristige Einspringen – sowohl in den Krankenanstalten wie auch in den APH. Um Vollzeitbeschäftigung zu forcieren, wurde für Teilzeitbeschäftigte ein Recht auf Vollzeit in den Pflegeberufen vereinbart.

Arbeitsgruppen starten

Das vereinbarte Ergebnis gilt vorerst für die Beschäftigten im öffentlichen Bereich, das heißt beim Land und den Gemeinden. Darüber hinaus ist es Grundlage für künftige Kollektivvertragsverhandlungen in privaten Einrichtungen und in den Ordensspitälern. Für den Bereich der ArbeiterInnen in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen wurde schriftlich vereinbart, dass ab kommendem Jahr Arbeitsgruppen starten, die in Verhandlungen münden sollen.

Gemeinsam stark!

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