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Willkommen bei der Badner-Bahn
12,7 Millionen Fahrgäste nutzen die beliebteste Regionalbahn Österreichs im Jahr.
Auf Augenhöhe
Weiterbildung und laufender Austausch wird bei den Wiener Lokalbahnen großgeschrieben
Heißes Eisen
Mechatronik-Profi Alexander Langthaler lässt gerne die Funken im WLB Zentrum sprühen.
Volle Fahrt voraus
Jeder Handgriff sitzt, alles im Blick. Tomislav Pauk liebt seinen Job als Triebfahrzeugführer.
Vollblut-Eisenbahnerin
Wenn Verena Fichtinger nicht fährt, dann stellt sie bei den Wiener Lokalbahnen die Weichen.
100 Prozent BR-Power
Karl Kleinert gibt als Betriebsrat immer 100 Prozent im Einsatz für die WLB Belegschaft

Alle einsteigen bitte!

Willkommen bei den Wiener Lokalbahnen. Eine vida-Reportage.

„Wenn ich mich nach ein paar freien Tagen wieder reinsetze, dann fühle ich mich wohl. Dann habe ich so ein Kribbeln im Bauch und ein Lächeln im Gesicht.“ Tomislav Pauk arbeitet bei den Wiener Lokalbahnen. In der Badner Bahn sitzt er ganz vorne und bringt als Triebfahrzeugführer Tag für Tag tausende Fahrgäste sicher an ihr Ziel.

Mitten im Herzen

In Wien einsteigen, in Niederösterreichaussteigen. Die gut 30 Kilometer lange Badner-Bahn-Strecke führt vom Wiener Stadtzentrum in jenes der Kurstadt Baden. Sie bringt Menschen zur Arbeit, zur Schule oder zum größten Einkaufszentrum Österreichs. Sie ist das Aushängeschild der Wiener Lokalbahnen. Die Remise, das Betriebsgebäude und die Werkstätten sind ihr Herzstück, das WLB-Zentrum.Es befindet sich in Inzersdorf im 23. Bezirk in Wien. Auf 6.500 Quadratmetern arbeiten hier mehr als 200 Beschäftigte.

Vom Traum zum Job

„Schon als Bub habe ich von Zügen geträumt“, schwärmt Tomislav. Vor einem Jahr hat er sich seinen Traum erfüllt und die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer begonnen. Mittlerweile ist Tomislav ein Bahn-Profi. Er kennt die Züge, Signale und Strecke wie seine Westentasche. Mit im Gepäck hat er viel Geduld. „Wenn Fahrgäste den Fahrbetrieb aufhalten oder uns den Stinkefinger zeigen, wenn wir wegfahren, um den straffen Fahrplan einzuhalten, da muss man einfach gelassen bleiben“, schmunzelt Tomislav.

Alles im Griff

Tomislavs Kollegin Verena Fichtinger hat vor 22 Jahren ihre beruflichen Weichen hier gestellt. Sie ist heute Führungskraft im Bahnbetrieb für knapp 80 Beschäftigte, nimmt aber noch immer ab und zu im Cockpit Platz. „Begonnen habe ich mit der Ausbildung als Fahrdienstleiterin. Dann habe ich die Ausbildung zur Triebfahrzeugführerin gemacht. Mir gefällt beides“, erzählt Verena. Triebfahrzeugführen ist sehr aufregend, aber auch aufreibend: „Man arbeitet hochkonzentriert, achtet auf alle Verkehrsteilnehmer. Das ist ein herausfordernder Job, den meine MitarbeiterInnen haben!“ Verena bildet inzwischen andere aus und sitzt deshalb weniger oft selbst vorne im Zug, „aber so oft, wie es geht“.

Meister der Werkstatt

Dass bei der Bahn alles reibungslos läuft, dafür sorgt Alexander Langthaler. „Eigentlich wollte ich IT-Techniker werden. Das war mir aber zu klein, zu wenig mechanisch. Bei der Mechatronik liege ich genau richtig“, strahlt er. Alexander startete vor sieben Jahren mit seiner Lehre. Heute bildet er selbst Lehrlinge aus. Zwei seiner Schützlinge stehen kurz vor der Abschlussprüfung. „Da bin ich schon stolz, wenn sie alleine am Fahrzeug arbeiten können!“, verrät Alexander. Auch nach Lehrabschluss wird Kontakt gehalten. „Dadurch, dass wir nicht so eine große Firma sind, ist alles sehr familiär. Ich glaube, das macht die Lokalbahn auch ein wenig aus.“

Freier Kopf und starker Rückhalt

Ein wichtiger Teil der Wiener-Lokalbahn-Familie ist Karl Kleinert. Den gelernten Koch hat es vor 23 Jahren hierher verschlagen. „Angefangen habe ich als Helfer in der Remise. Über die Jahre habe ich mich bis zum Facharbeiter hochgearbeitet und heute bin ich mit vollem Einsatz und zu 100 Prozent Betriebsrat!“ Karl setzt sich gerne für andere ein und sagt ganz offen, wenn etwas nicht passt. Damit hat er auch schon Erfolge eingefahren. Für den Erhalt von Zuschlägen für flexibles Arbeiten hat er vor Jahren sogar vor Gericht gekämpft. Auch bezahlte Pausen konnte der Betriebsrat mit seinem Team für seine Kollegen erreichen. Für Karl wichtig und ganz klar: „Als Betriebsrat stehst du nicht nur im Betrieb zur Seite. Du hilfst auch bei privaten Problemen. Denn wenn man im Zug vorne sitzt und die Verantwortung für viele Menschen trägt, muss man einfach einen freien Kopf haben. Und deshalb unterstütze ich, wo und wie ich kann!“

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