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Willkommen an Bord! Top ausgebildet, motiviert und immer mit einem Lächeln auf den Lippen: Die AUA-Crew sorgt dafür, dass Fluggäste sicher und bequem an ihr Ziel kommen.
Check-in. Mit Uniform und leichtem Gepäck geht es in die Luft.
Bitte anschnallen heißt es auch für die Crew an Bord.
Gute Sicht im Cockpit. Piloten haben wohl einen der faszinierendsten Arbeitsplätze der Welt.
Sicherheit geht vor: Die FlugbegleiterInnen zeigen vor, was in einem Notfall an Bord zu tun ist.
Alles hat seine Ordnung. Auch dafür sind FlugbegleiterInnen verantwortlich.
Rundum versorgt. Perfektes Service und immer freundlich, damit sich der Fluggast wohl fühlt.
Teamwork: Rupert, Vanessa und Johannes (v. l. n. r.) sind ein gutes Team und lieben ihren Job.
Übrigens, heuer feiert die AUA ihren 60. Geburtstag. Wir gratulieren!

Fliegend durch den Traumjob

vida begleitet die AUA-Crew bei ihrer Arbeit in luftigen Höhen.

Auch wenn kein Flug wie der andere ist, war der Flug nach Lourdes Mitte Juli für die siebenköpfige Crew an Bord der Austrian-Maschine doch etwas ganz Besonderes. „Wir sind mit Gottes Segen geflogen!“, erzählt Flugbegleiter Rupert. „Bei diesem Pilgerflug in den französischen Wallfahrtsort hatten wir einige Priester und Bischöfe an Bord und gemeinsam mit den Passagieren haben sie kurz nach dem Start gebetet“, so der 34-Jährige. Seine Kollegin Vanessa erinnert sich auch an zwei Buben im Alter von zehn und elf, die mit an Bord waren: „Die beiden waren total aufgeregt. Sie waren begeistert von der Maschine und haben viele Fragen gestellt. Diese Erlebnisse sind einfach schön und machen meinen Job speziell.“

Bestens gerüstet

Bevor die Maschine Richtung Frankreich abhebt, steht für die Crew ein sogenanntes Briefing an. Bei dieser Besprechung gehen Pilot, Co-Pilot sowie Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter wichtige Punkte des kommenden Fluges durch. Wie wird das Wetter? Sind Turbulenzen zu erwarten? Wie lange dauert der Flug? Wer übernimmt welche Aufgaben? Was ist im Fall einer Erkrankung eines Passagiers zu tun? Bestens vorbereitet machen sich Vanessa, Rupert und der Rest der Crew dann Richtung Flieger auf. In der Maschine wird noch einmal das komplette Notfallequipment überprüft: Sauerstoffflaschen, Feuerlöscher, Schwimmwesten & Co. Passt alles, gibt es eine positive Rückmeldung. Dann beginnen die Flugvorbereitungen. Das Kabinenpersonal überprüft etwa, ob genügend Essensportionen oder auch Tabletts an  Bord sind. Fehlt was, muss schnell nachbestellt werden. Dann heißt es auch schon Aufstellung beziehen und mit einem freundlichen Lächeln die ersten Gäste begrüßen. Wenig später ertönen die Worte „Cabin crew, prepare for takeoff.“ Alle Fluggäste sind angeschnallt, die Tische hochgeklappt, die Handys und Tablets im Flugmodus und das Handgepäck sicher verstaut. Das Flugzeug rollt Richtung Startbahn. Und bald geht der Bordservice los.

Über den Wolken

Rupert ist seit über zweieinhalb Jahren im Team der AUA. „Das ist mein Traumjob. Ich wollte immer Flugbegleiter werden. Es ist spannend, aufregend und sehr abwechslungsreich. Vor der AUA war ich bereits jahrelang bei einer anderen Airline“, so der gebürtige Niederösterreicher. „Man muss sich auf diesen Job einlassen. Man muss offen sein“, ist Rupert überzeugt. Hohe Kommunikationsbereitschaft und Flexibilität seien Schlüsselfaktoren. Der Job hat für Rupert viele Vorteile: „Einer davon ist, dass ich selten früh aufstehen muss“, lacht er. Der 34-Jährige ist, laut eigener Aussage, „bekennender Langschläfer“. Er wollte „nie fixe Arbeitszeiten“, die Schichtarbeit sei „total okay“. Das verbindet ihn mit Vanessa. „Auch ich bin eine Nachteule. Geregelte Bürozeiten wären nicht mein Ding“, schmunzelt sie. Die 29-Jährige ist seit zehn Jahren über den Wolken im Einsatz und kann sich nichts anderes mehr vorstellen: „Ich habe mich in diesen Beruf verliebt. Das ist wie ein Virus, den man nicht mehr loswird. Bei den meisten Flügen fühlt es sich für mich nicht einmal wie Arbeit an, es ist meist wirklich spaßig. Außerdem mag ich es, dass quasi keine Arbeit liegen bleibt. Wenn der Flug vorbei ist, kannst du unbelastet nach Hause gehen.“

Arbeiten auf der ganzen Welt

Beide schätzen es auch, dass sie in Länder kommen, die sie wahrscheinlich privat nicht besucht hätten. „Die Welt und ihre Metropolen stehen einem offen. Ich denke da zum Beispiel an Teheran, die iranische Hauptstadt. Das war ein ganz tolles Erlebnis. Ich habe eine völlig neue Kultur kennengelernt“, erinnert sich Rupert. Auch wenn er und Vanessa beruflich viel unterwegs sind, tut das ihrer privaten Reiseleidenschaft keinen Abbruch. „Ganz im Gegenteil. Ich fliege auch privat sehr, sehr viel. Meine Reiselust und Reisefreude bekommen durch meinen Beruf immer wieder einen neuen Push. Ich ertappe mich schon auch dabei, dass ich den Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Arbeit in den Fliegern dabei genau auf die Finger schaue. Aber sie machen immer alles tipptopp“, sagt Vanessa mit einem Augenzwinkern.

Die Schulbank drücken für Sicherheit

Bevor es für Vanessa und Rupert rund um die Welt ging, haben sie eine intensive Ausbildung durchlaufen: zum Beispiel Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie man eine havarierte Maschine richtig und rasch evakuiert oder wie man verklemmte Notausstiege öffnet. Anders als die meisten Passagiere denken, sind Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter nämlich nicht in erster Linie für das leibliche Wohl der Fluggäste, sondern in hohem Maße für die Sicherheit an Bord verantwortlich. Und die wird auch bei Austrian großgeschrieben. „Die Ausbildung hat den großen Vorteil, dass die AUA eigene Mock-ups hat“, schwärmt Rupert. Mock-ups sind nachgebaute Flugzeugkabinen im Austrian-Trainingscenter am Flughafen Wien. „Das Training war sehr praxisintensiv. Beschäftigt haben wir uns vor allem mit sicherheitsrelevanten Themen. Wir wurden von den extrem motivierten Trainerinnen und Trainern sehr gut betreut und aufgenommen“, berichten Vanessa und Rupert. Beste Ausbildung hat oberste Priorität, bekräftigt AUA-Sprecher Peter Thier: „Es wird immer schwerer, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Austrian Airlines hat gleichzeitig einen Ruf als Qualitätsairline. Dahinter stehen die Auswahl der Mitarbeiter und natürlich eine gute Ausbildung. Das ist eine tragende Säule, um uns von anderen zu unterscheiden. Die eben erhaltene Auszeichnung von Skytrax als ‚Airline mit dem besten Servicepersonal in Europa‘ bestärkt uns in dieser Strategie.“

Zusammengewürfelte Teams

Gut aufgehoben haben sich Vanessa und Rupert nicht nur im Trainingscenter gefühlt, sondern auch bei den Kolleginnen und Kollegen an Bord. „Wenn ich einen Flug antrete, kenne ich den Rest der Mannschaft oft nicht. Man findet sich aber schnell zusammen und innerhalb kurzer Zeit wird man zu einem Team und erzählt sich oft auch sehr private Dinge. Das ist schon wirklich spannend“, so Rupert. Schade findet er es allerdings, „wenn man sich gut versteht, aber sich dann lange Zeit nicht mehr beruflich sieht. Die unterschiedlichen Dienste machen Freundschaften oft schwer.“ Bei jedem Dienst hat man „die Chance, neue Menschen kennenzulernen“, ergänzt Vanessa. Die Kolleginnen und Kollegen seien von 18 bis 60 Jahre alt und das Zusammenspiel der Generationen sei extrem spannend und  interessant: „Jeder hat seine Aufgaben. Die Hierarchien sind klar vorgegeben, was aber nicht heißt, dass man nicht auch mit dem Kapitän scherzen kann. Ganz im Gegenteil.“

Beste Unterstützung

In einer kurzen Pause während des Flugs nach Lourdes erzählen Rupert und Vanessa, dass sie beide Gewerkschaftsmitglieder sind und das aus gutem Grund. „Ich finde es super, dass sich vida für unseren Kollektivvertrag einsetzt und dass da was weitergeht“, sagt Rupert. Ohne vida wäre für Vanessa der Umstieg zu Austrian finanziell holpriger gewesen: „Ich bin froh, dass die Einstiegsgehälter nach oben geschraubt wurden. Davon profitiere ich und das motiviert mich natürlich.“ Über diese Aussage freut sich Johannes Schwarcz, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt: „Die letzte KV-Runde war keine leichte, aber wir haben ein gutes Ergebnis erzielt. Es war längst überfällig, dass der niedrigste KV im Lufthansa-Konzern, nämlich der der AUA, endlich deutlich angehoben wurde. Alle Gruppen im AUA-Konzern haben es sich verdient, dass auch ihre Löhne und Gehälter endlich steigen. Pilotinnen und Piloten, Kabine, Boden und Technik zeichnen sich tagtäglich durch Energie, Verlässlichkeit, Schnelligkeit sowie Kompetenz und Effizienz aus.“ Der vida-Gewerkschafter ist übrigens selbst seit 15 Jahren Flugbegleiter bei Austrian und auch mit an Bord dieses Flugs nach Lourdes.

Ein Lächeln für jeden

Der Beruf des Flugbegleiters bzw. der Flugbegleiterin übt nach wie vor eine hohe Faszination aus. Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen. „Bei Langstreckenflügen kommt der Biorhythmus ordentlich durcheinander. Zeitzonen und Klimawechsel wie auch die Enge der Kabine erschweren das Arbeiten“, weiß Johannes Schwarcz. Auch Vanessa will nicht verschleiern, dass der Job körperlich anstrengend ist. Das nimmt sie aber gerne in Kauf: „In meinem Job kommt nie Routine, nie Langeweile auf. Jeden Tag hat man die Möglichkeit, sich direktes Feedback zu holen. Ich bekomme Bestätigung, etwa wenn die Fluggäste mich anlächeln. Ich freue mich, wenn ich weiß, dass ich anderen Menschen einen schönen Tag bereitet habe.“

Gut gelandet

Mittlerweile befindet sich die Maschine im Landeanflug auf Lourdes. In Kürze werden Rupert, Vanessa, Johannes und der Rest der Crew die Passagiere mit einem freundlichen Lächeln verabschieden. Der erste Teil dieser Reise geht für das Team der Austrian damit zu Ende. Wann sie alle gemeinsam wieder abheben, steht in den Sternen. Außer Frage steht für alle aber, dass Engagement und Herzlichkeit auch nächstes Mal wieder mit an Bord sind.

Übrigens: Im Mai feierte die AUA ihren 60. Geburtstag. Wir gratulieren nachträglich!

 

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