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Rund um die Uhr fürsorglich

24-Stunden-Betreuuerin Daniela macht ihren Job aus Überzeugung.

Wir haben uns umgehört, wie geht es den Heldinnen und Helden, die unser tägliches Leben mit ihrer Arbeit aufrechterhalten und unsere Versorgung sichern? Hier in Wort und Bild 24-Stunden-Betreuerin Daniela Spinu. 

vida.at: Wie geht es dir in der Corona-Krise?

Daniel Spinu: Im Moment ist mein normaler Turnus bereits zu Ende. Allerdings zwingt mich das Virus, weiterhin in Österreich zu bleiben, was ich aber gerne tue zum Wohle der Klientinnen und Klienten. Ich schütze damit aber auch meine Familie zu Hause in Rumänien, und die ist mir sehr wichtig. Dennoch hoffe ich, dass diese Krise bald vorbei ist.

vida.at: Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Daniela Spinu: Im Prinzip hat sich nichts verändert. Natürlich achten wir Betreuerinnen jetzt noch mehr auf Hygiene. Das ist keine Frage. Wenn sich alle an die Maßnahmen halten, werden wir das Virus auch besiegen. Ich bete täglich zu Gott.

vida.at: Fühlst du dich gut geschützt in deiner Arbeit?

Daniela Spinu: Ich fühle mich prinzipiell gut geschützt. Viele denken, dass unsere Arbeit jeder machen kann. Das ist aber völlig falsch. Fürsorglich zu sein, bedeutet, in verschiedensten Lebenslagen zur Seite zu stehen und mit der Seele dabei zu sein. Sich um alte Menschen zu kümmern, bedeutet, diesen Job mit Liebe und Leidenschaft zu machen.

vida.at: Du leistest mit deiner Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Hast du ein besonderes Erlebnis bei deiner Arbeit gehabt?

Daniela Spinu: Bei der Arbeit, die ich mache, bekommt man generell sehr viel von den Klientinnen und Klienten zurück. 

vida.at: Deine Wünsche an die Gesellschaft, Gewerkschaft, Regierung?

Daniela Spinu: Ich hoffe, dass am Ende alles gut wird. Das klappt aber nur, wenn sich alle auch an die Vorschriften halten.

vida.at: Welche drei Dinge machst du zuerst, wenn die Krise vorbei ist?

Daniela Spinu: Ich werde so viel Zeit wie möglich mit meinen Liebsten verbringen, die Freiheit und die Sonne genießen, die Osterfeierlichkeiten nachholen, und viel mehr auf die Gesundheit achten.

LESETIPP

>> vida-Magazin: Das undurchsichtige Geschäft mit der 24-Stunden-Betreuung

Das Geschäft mit der 24-Stunden-Betreuung boomt. vidaflex, Europas erste Gewerkschafts-Initiative für Ein-Personen-Unternehmen, macht sich für mehr Transparenz, Qualität und Fairness in dieser wachsenden Berufsgruppe stark. Eine Kämpferin an vorderster Front ist Elisabeth Zahn. Sie steht 24-Stunden-BetreuerInnen mit Rat und Tat zur Seite.

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