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Überall einsetzbar

Bewacherin Manuela sorgt für Sicherheit und das mit Ausdauer.

Wir haben uns umgehört, wie geht es den Heldinnen und Helden, die unser tägliches Leben mit ihrer Arbeit aufrechterhalten und unsere Versorgung sichern? Hier in Wort und Bild Manuela Jauk, 51 Jahre, Sicherheitsbeschäftigte bei Securitas, aus Kindberg. 

vida.at: Wie geht es dir in der Corona-Krise?

Manuela Jauk: Mir persönlich geht es sehr gut mit der Krise. Natürlich ist jeder irgendwie betroffen, aber das Leben geht weiter und wir müssen schauen, dass wir das System und das Land am Laufen halten.

vida.at: Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Manuela Jauk: Mein Arbeitsalltag hat sich komplett geändert. Ich habe vorher Fahrscheinkontrollen gemacht, das fällt jetzt aber komplett weg. Wir haben bis zuletzt nicht gewusst, wie es ausschaut. Es ist schon etwas chaotisch und auch die Arbeitszeiten haben sich verändert. Ich mache jetzt Zwölf-Stunden-Dienste. Vor dem Spital in Bruck habe ich darüber hinaus auch noch Fieber gemessen.

vida.at: Fühlst du dich gut geschützt in deiner Arbeit?

Manuela Jauk: Ja, ich fühle mich ausreichend geschützt. Ich habe von Beginn an eine FFP3-Maske getragen, allerdings haben mir Handschuhe und Schürzen gefehlt. Wir werden oft vor vollendete Tatsachen gestellt. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat neue Jobs bekommen, teilweise Nachtdienste.

vida.at: Du leistest mit deiner Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Hast du ein besonderes Erlebnis bei deiner Arbeit gehabt?

Manuela Jauk: PatientInnen sind auf mich zugekommen und haben sich bedankt. Das sind schon schöne Erlebnisse.

vida.at: Wie wichtig ist die Arbeit von BetriebsrätInnen gerade in so einer Krise?

Manuela Jauk: Die Arbeit ist sehr wichtig – ich bin ja selbst Betriebsrätin und hatte in den vergangenen Wochen jede Menge Arbeit. 

vida.at: Welche drei Dinge machst du zuerst, wenn die Krise vorbei ist?

Manuela Jauk: Mir fällt nur eine Sache ein: das Haus durchputzen 😊.
 

HÖRTIPP
vidaHören Spezial "Job und Corona kompakt" 

Wir reden darüber, wie es den Beschäftigten in der Bewachung und in der Reinigung dieser Ausnahmesituation geht. Darüber hinaus richten wir den Spot auch auf Lkw- und TaxifahrerInnen und Beschäftigte aus dem Hotel- und Gastgewerbe. Gleich reinhören:

Du hörst Ursula Woditschka aus dem Fachbereich Gebäudemanagement, Karl Delfs aus dem Fachbereich Straße und Berend Tusch vom Fachbereich Tourismus.

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