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Danke für alles

Rettungssanitäter Markus im Corona-Einsatz.

Wir haben uns umgehört, wie geht es den Heldinnen und Helden, die unser tägliches Leben mit ihrer Arbeit aufrechterhalten und unsere Versorgung sichern? Hier in Wort und Bild Markus Wallner, 27 Jahre, Rettungssanitäter beim Roten Kreuz Steiermark.

vida.at: Wie geht es dir in der Corona-Krise?

Markus Wallner: Mir geht es ganz gut. Man muss es ja so hinnehmen, wie es ist 😉.

vida.at: Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Markus Wallner: Es gibt momentan weniger Krankentransporte, da die meisten Krankenhaus-Ambulanzen nicht geöffnet haben und wir nur medizinische Notfälle abwickeln, die Infektionsgefahr wäre sonst zu groß. Vor jeder Notaufnahme steht außerdem ein sogenanntes Triage-Zelt besetzt von Pflege- und Sicherheitskräften sowie Soldaten ausgestattet mit Schutzkleidung. Sie messen bei allen PatientInnen Fieber und übernehmen die Ersteinschätzung.

vida.at: Fühlst du dich gut geschützt in deiner Arbeit?

Markus Wallner: Ja. Wir tragen bei Verdachtsfällen und bestätigten Covid-19-Fällen Schutzkleidung, also eine FFP3 Maske, Haube, Schutzbrille und einen Ganzkörperschutzmantel.

vida.at: Hast du Kinder und wenn ja, wie funktioniert das mit der Betreuung derzeit?

Markus Wallner: Ich habe noch keine Kinder. Ich stelle mir die Betreuung aber als Alleinerzieher bei einer Vollzeitbeschäftigung schwer vor.

vida.at: Wie unterstützt dich der Betriebsrat in dieser herausfordernden Zeit?

Markus Wallner: Unser Betriebsrat unterstützt uns immer sehr gut – auch schon vor der Corona-Zeit.

vida.at: Du leistest mit deiner Arbeit einen wertvollen Beitrag für uns alle. Hast du ein besonderes Erlebnis bei deiner Arbeit gehabt?

Markus Wallner: Ich bekomme über Social-Media-Plattformen Nachrichten wie zum Beispiel „Danke für alles“. Es kommt auch vor, dass uns Menschen auf der Straße den Daumen nach oben zeigen, wenn wir mit unserem Rettungsauto vorbeifahren. Das ist auf alle Fälle ein schönes Gefühl.

vida.at: Deine Wünsche an die Gesellschaft, Gewerkschaft, Regierung?

Markus Wallner: Ich wünsche mir, dass sich alle an die Regeln halten. Auch wenn es schwerfällt, damit schaffen wir aber weniger bis keine Neuinfizierungen. Von der Regierung wünsche ich mir, dass die Ausgangsbeschränkungen nicht zu früh aufgehoben werden, sonst würde wieder alles von neu anfangen. Und von der Gewerkschaft wünsche ich mir, dass sie weiter für eine Covid-19-Zulage für uns Beschäftigte kämpft.

vida.at: Welche drei Dinge machst du zuerst, wenn die Krise vorbei ist?

Markus Wallner: Endlich wieder mit Freunden und Familie zusammensitzen. Mehr wünsche ich mir nicht.

HÖRTIPP
vidaHören Spezial "Job und Corona kompakt" 

Wir reden darüber, welche übermenschlichen Leistungen die Beschäftigten in den Gesundheits- und Pflegeberufen in der Krise erbringen. Gleich reinhören:

Du hörst Sylvia Gassner, Vorsitzende des vida-Fachbereichs Soziale Dienste und Gerald Mjka, Vorsitzenden des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida.

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