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Gut und sicher aufgetankt

Lkw-Fahrer Gregor sorgt für ausreichend Energie – auch in der Krise.

Wir haben uns umgehört, wie geht es den Heldinnen und Helden, die unser tägliches Leben mit ihrer Arbeit aufrechterhalten und unsere Versorgung sichern? Hier in Wort und Bild Gregor Grill, 56 Jahre, Lkw-Fahrer bei DCC-Transport.

vida.at: Wie geht es dir in der Corona-Krise?

Gregor Grill: Persönlich habe ich keine Angst vorm Virus. Aber ich habe schon ein mulmiges Gefühl, ob ich infiziert bin und andere anstecken könnte.

vida.at: Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Gregor Grill: Bei meiner Arbeit als Tankwagenfahrer hat sich nicht viel verändert. Ich bin nicht nur im Lkw alleine, sondern oft auch auf Tankstellen. Einige Kollegen sind aus Altersgründen sicherheitshalber vom Dienst freigestellt. Aber auch in der Corona-Krise wollen die Menschen ihre Heizöltanks gefüllt haben. Innerhalb kurzer Zeit müssen wir rund 10 Millionen Liter Heizöl liefern. Aber gemeinsam schaffen wir das.

vida.at: Fühlst du dich gut geschützt in deiner Arbeit?

Gregor Grill: Da muss ich meinen Dienstgeber loben. Die Schutzmaßnahmen werden sehr genau eingehalten und auch die Kunden wissen, dass sie Abstand halten müssen. Bei der Zustellung gilt höchste Vorsicht, es gibt keinen Kundenkontakt. Der Zeitpunkt wird telefonisch angekündigt, der Lieferschein braucht nicht unterschrieben werden. Außerdem sind wir mit Schutzmasken und Desinfektionsmittel ausgestattet.

vida.at: Hast du Kinder und wenn ja, wie funktioniert das mit der Betreuung derzeit?

Gregor Grill: Meine Kinder sind schon groß und halten sich auch genau an die Vorsichtsmaßnahmen. Unsere Enkelkinder müssen leider noch auf einen Besuch bei Oma und Opa warten.

vida.at: Wie unterstützt der Betriebsrat in dieser herausfordernden Zeit?

Gregor Grill: Als Betriebsratsvorsitzender muss ich bei manchen Aktionen noch zwischen Kollegen und der Firmenleitung vermitteln.

vida.at: Du leistest mit deiner Arbeit einen wertvollen Beitrag für uns alle. Hast du ein besonderes Erlebnis bei deiner Arbeit gehabt?

Gregor Grill: Ja, es gibt auch schöne Momente in dieser Zeit. Es haben sich Kunden bedankt bei uns und der Firmenleitung und kleine Geschenke verteilt.

vida.at: Deine Wünsche an die Gesellschaft, Gewerkschaft, Regierung?

Gregor Grill: Zurzeit werden Lkw-Fahrer als Schwerarbeiter gelobt. Wieso können wir dann nicht als Schwerarbeiter anerkannt in Pension gehen? Ich glaube, 45 Jahre in diesem Job sind sehr wohl genug.

vida.at: Welche drei Dinge machst du zuerst, wenn die Krise vorbei ist?

Gregor Grill: In ein Steak-Haus essen gehen, mit der ganzen Familie grillen und eine Runde genussvoll mit dem Motorrad fahren.
 

HÖRTIPP
vidaHören Spezial "Job und Corona kompakt" 

Wir reden darüber, wie es den Lkw-LenkerInnen in dieser Ausnahmesituation geht. Darüber hinaus richten wir den Spot auch auf TaxifahrerInnen und Beschäftigte in den Bereichen Reinigung und Bewachung sowie Hotel- und Gastgewerbe. Gleich reinhören:

Du hörst Ursula Woditschka aus dem Fachbereich Gebäudemanagement, Karl Delfs aus dem Fachbereich Straße und Berend Tusch vom Fachbereich Tourismus.

 

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