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Lebensfreude und Mitbestimmung

GewerkschafterInnen kämpfen stets für Mitbestimmung im Betrieb. Wollen die jetzt auch bei meiner Lebensfreude mitreden?

Die Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen ist unserer Ansicht nach von grundlegender Bedeutung für ein ausgewogenes Miteinander im Betrieb, von dem nicht nur die Belegschaft, sondern auch die Wirtschaft entscheidend profitiert. Mitbestimmung ist als individuelles Recht der einzelnen ArbeitnehmerInnen im Zusammenwirken mit den demokratisch gewählten Belegschaftsorganen zu fördern. Mit dem von den frühen Gewerkschaften geforderten Betriebsrätegesetz von 1918 und dem Kollektivvertragsgesetz 1919 wurde in Österreich die Basis für die betriebliche Mitbestimmung geschaffen.

Einmal sind wir schon nicht gefragt worden.

Damals nämlich, als es darum ging, ob wir überhaupt auf diese Welt wollen. Und auch die erste Zeit nach der Geburt sieht es schlecht aus mit Mitbestimmung. Wir müssen schon sehr laut schreien, um das Fütter- und Wickelprogramm individuell auf uns abzustimmen. Und selbst im Kindergarten gilt noch das Recht des oder der Lauteren, wenn es um frühe demokratische Entscheidungen geht. So ist das Leben. Ungefähr in dieser Entwicklungsphase entdecken wir das erste Mal auch die Möglichkeiten der Mitbestimmung für uns. Sie scheinen uns enthalten in dem schlichten Wörtchen "Nein" und werden zur Not auch noch mit Kampfmaßnahmen wie Protest und Streik unterstrichen. Plötzlich bestimmen wir mit, was auf den heimischen Tisch kommt und was im Fernsehen läuft. Wir können Einfluss auf Schlafenszeiten und Kleidungsvorschriften nehmen. Später in der Schule bemerken wir dann, dass Mitbestimmung noch besser funktioniert, wenn sich alle zusammen tun und Jemanden wählen, der für sie spricht. Und mit ein bisschen Glück merken wir da auch, dass Mitbestimmung beiden Seiten nützt: Der Schule, den LehrerInnen, weil sie Bedürfnisse wahrnehmen und Lösungen finden, die ihnen vorher verborgen blieben. Und weil Mitbestimmung Frieden sichert und ein produktives Klima. So wie die betriebliche Mitbestimmung später.

Als deren SprecherInnen vertreten Betriebsrat, Jugendvertrauensrat bzw. Personalvertretung die Beschäftigten.

Voraussetzung für die Wahl eines Betriebsrates ist laut Arbeitsverfassungsgesetz, dass in einem Betrieb wenigstens fünf ArbeitnehmerInnen beschäftigt sind. Als deren SprecherInnen vertreten Betriebsrat und Jugendvertrauensrat bzw. Personalvertretung die Beschäftigten in allen Fragen, die sich unmittelbar aus der betrieblichen Arbeitswelt ergeben. Sie stehen ihnen nicht nur bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat zur Seite, sie reden auch wirklich mit. Sie müssen bei Kündigungen gehört werden und werden in Aufsichtsratsitzungen geschickt. Damit sie dort Ihre Anliegen mit Sachkenntnis und Rhetorik vertreten können, schult Ihre Gewerkschaft vida ihre ArbeitnehmervertreterInnen.

Auch Sie können sich aktiv an der betrieblichen Mitbestimmung beteiligen - wir zählen auf Sie.

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