Rückwirkend mit 1.1. 2009 plus 3,55 Prozent
In der dritten Verhandlungsrunde haben sich die Gewerkschaft vida und die Arbeitgeberseite am 20. März 2009 auf einen Kollektivvertragsabschluss für die Beschäftigten in den Privatkliniken Döbling und Josefstadt geeinigt. Die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter sowie die Zulagen steigen rückwirkend mit 1. Jänner 2009 um 3,55 Prozent.
"Uns war wichtig, dass wir für die rund 530 Beschäftigten der beiden Privatkliniken eine Lohnerhöhung erreichen, die jener für die Beschäftigten in den übrigen österreichischen Krankenanstalten entspricht. Das ist uns nach harten Verhandlungen auch gelungen", sagt vida-Bundesfachgruppensekretär Rudolf Wagner. Zusätzlich wird die Stationsleitungs-Vertretungszulage auf 6,30 Euro pro Tag angehoben. "Die Vertretung einer Führungskraft muss sich - über die Wertschätzung hinaus - auch finanziell niederschlagen. Deshalb war uns die Anhebung der Vertretungszulage wichtig", so Wagner.
Im Kollektivvertrag vereinbart wurde weiters, dass in einzelnen Wochen die wöchentliche Normalarbeitszeit für die MitarbeiterInnen, die dem Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz unterliegen, von derzeit 58 auf 60 Stunden ausgedehnt werden kann.
Die Confraterinität Privatklinik Josefstadt und die Privatklinik Döbling werden von der Humanomed Krankenhaus Management-Holding geleitet. Mehrheitseigentümer dieser Holding sind die Uniqua Versicherungen AG und die Merkur Versicherung AG.
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