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G8-Gipfeltreffen

06. - 8. Juni: Österreichisches Bündnis ruft zu Protesten auf.

"Keine Macht für G8!" Unter diesem Motto ruft in Österreich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis* zu Protesten gegen den Gipfel der acht mächtigsten Industrienationen (G8) von 6. - 8. Juni in Heiligendamm, Deutschland auf.

Die mächtigsten acht Industrieländer (G8) treiben eine Globalisierung voran, die nur einer Elite von Reichen nützt. Sie treffen ohne jegliche demokratische Legitimation Entscheidungen, die Milliarden von Menschen betreffen. Sie stehen für neoliberale Dominanz in der Weltwirtschaft und fördern die strukturelle Ungleichheit zwischen Nord und Süd.

Die G8 sichern dem Westen - auch mit militärischen Mitteln - den Zugang zu Ressourcen und Märkten und tragen maßgeblich zur systematischen Zerstörung der Umwelt bei. Die G8 machen eine Politik im Interesse der Konzerne, die weltweit die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen verschlechtert. So wachsen auch in Europa trotz zunehmenden gesellschaftlichen Reichtums Armut, Arbeitslosigkeit und die Zahl der Menschen, die trotz Erwerbstätigkeit keinen existenzsichernden Lebensunterhalt verdienen.

Sonderzug zu Großdemonstration

Vom 2. - 8. Juni findet in Rostock, 22km von Heiligendamm entfernt, eine internationale G8-Protestwoche statt. Höhepunkt ist die Großdemonstration am 2. Juni, zu der österreichische TeilnehmerInnen mit einem Sonderzug anreisen werden. Es werden die größten internationalen Proteste der letzten Jahre erwartet.

Alternativgipfel mit Kulturprogramm

Weiters findet in Rostock vom 5. - 7. Juni ein Alternativgipfel sowie ein umfangreiches Kulturprogramm (u.a. Konzert mit Herbert Grönemeyer) statt.

Den Aufruftext sowie weitere Informationen zum Thema G8 und zum Sonderzug gibt es unter www.attac.at/g8

* Bisherige UnterzeichnerInnen: AGEZ, Attac, Enchada, GPA-Jugend, Greenpeace, Katholische Aktion Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, Österreichische Hochschülerschaft, Verein Südwind Entwicklungspolitik, VIDA.

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