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Die SeilbahntechnikerInnen vom Kitzsteinhorn - Martin Fritzenwanker (links im Bild) und Sebastian Steiner (rechts im Bild). Die Seilbahntechniker vom Kitzsteinhorn (links im Bild Martin Fritzenwanker, rechts im Bild Sebastian Steiner) arbeiten bei jedem Wetter!
Seilbahntechniker Martin Fritzenwanker hängt sich bei seiner Arbeit so richtig rein. Damit die Seilbahn wieder reibungslos fahren kann, befreit er sie von Schnee und Eis. Damit die Seilbahn wieder reibungslos fahren kann, befreit Martin sie von Schnee und Eis.
Ob schwindelerregende Höhe oder Tiefe – Seilbahntechniker Martin Fritzenwanker bleibt cool. Ob schwindelerregende Höhe oder Tiefe: Martin bleibt bei seiner Arbeit cool.
Für Technik-Fan Martin Fritzenwanker ist das Arbeiten in der Werkstätte der Gletscherbahnen Kaprun AG immer wieder spannend. Für Technik-Fan Martin ist das Arbeiten in der Werkstatt spannend.
Im Kommandoraum der Gletscherbahnen Kaprun AG überprüft Seilbahntechniker Martin Fritzenwanker die Wind- und Wetterverhältnisse. Im Kommandoraum überprüft Martin die Wind- und Wetterverhältnisse.
Walter Bacher (BR-Vorsitzender Gletscherbahnen Kaprun AG, links im Bild) macht sich für Lehrlinge stark und gibt sein Wissen gerne weiter. Walter Bacher (BR-Vorsitzender, links im Bild) macht sich für Lehrlinge stark und gibt sein Wissen gerne weiter.

Junge Gipfelstürmer

Lehre mit Karriere am Berg: Fotoreportage über SeilbahntechnikerInnen.

50 cm Neuschnee, Windspitzen von über 90 km/h, der Himmel voller Wolken. Österreichs erstes Gletscherskigebiet – das Kitzsteinhorn – zeigt sich bei unserem Besuch von seiner stürmischen Seite. Wir treffen Martin Fritzenwanker an einem Sicherheitsseil hängend auf einer Gondel. Der 18-Jährige arbeitet bei der Gletscherbahnen Kaprun AG. Er hat vor wenigen Wochen die Lehre als Seilbahntechniker mit Auszeichnung abgeschlossen.
Heute unterstützt Martin den Pistendienst im Einsatz gegen Wind, Schnee und Eis.

Schönster Arbeitsplatz der Welt

6.000 Menschen tummeln sich Tag für Tag am Kitzsteinhorn, eine Million im Jahr. Die Gletscherbahnen-Crew sorgt dafür, dass am Berg alles reibungslos läuft. Martin liebt das Arbeiten unter freiem Himmel.  „Ein Job mitten in der Natur in 3.000 Metern Höhe – wer hat das schon?“, lächelt der 18-Jährige. Auch Ausbildungs- und Betriebsleiter Sebastian Steiner genießt den einzigarten Ausblick: „Daran sieht man sich nicht satt, auch nach 27 Jahren nicht!“

Bei jedem Wind & Wetter

In Sebastians Team ist Martin für Betrieb und Wartung der Seilbahnanlagen zuständig. Wenn er nicht gerade am Seil hängt und Stützen, Klemmen und Co. kontrolliert, findet man ihn in der Werkstatt. „In meinem Job habe ich sehr viel mit Technik zu tun und muss handwerklich arbeiten – das taugt mir!“, erzählt der 18-Jährige. Zangen, Schraubenzieher, Löt- und Schweißgerät gehören zu Martins Standardausrüstung, das Hantieren mit Kraftstoffen und Schmieröl ist Routine. „Ein- bis zweimal im Jahr führen wir eine Generalüberholung aller Anlagen durch“, berichtet Sebastian. Immer mit dabei wind- und
wetterfeste Schutzkleidung, „und bei Temperaturen wie heute darf die Kälteschutzcreme nicht fehlen“, schmunzelt der Salzburger.

Anerkannte Allrounder

Auch Walter Bacher kennt das Kitzsteinhorn wie seine Westentasche. Schließlich ist er seit 1989 bei den Gletscherbahnen tätig. Als Leiter des Mitarbeiterbüros und  Betriebsratsvorsitzender weiß Walter, was seine KollegInnen tagtäglich leisten. Gemeinsam mit der vida hat er viele Jahre für die Berufsanerkennung der SeilbahnerInnen gekämpft – mit Erfolg: „Seit 2008 gibt es den Lehrberuf SeilbahntechnikerIn. Mit Klischees vom sonnengebräunten Liftler hat der Betrieb von Seilbahnen nichts zu tun. Seilbahntechniker sind jeden Tag aufs Neue gefordert, es ist ein hoch technisierter Beruf“, so der Betriebsrat.

Auf zum nächsten Gipfel

Die SeilbahntechnikerInnen von morgen werden an der Landesberufsschule Hallein ausgebildet. „Die Lehre ist genau auf die Anforderungen des Seilbahnbetriebs zugeschnitten. Sie bietet den jungen Mädchen und Burschen nach Lehrabschluss sehr gute Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen an“, freut sich Walter. Jetzt kämpft er dafür, dass der Lehrberuf mit dem Modul Elektrotechnik aufgewertet wird. Martin steht bereits in den Startlöchern. „Elektrotechnik ist genau meins. Da bin ich dabei!“, so der 18-Jährige. Und vielleicht treffen wir den ehemaligen Lehrling in ein paar Jahren als Betriebsleiter wieder.

Infos zur Gletscherbahnen Kaprun AG auf www.kitzsteinhorn.at
 

 

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