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SV-Träger: Bundesregierung setzt leichtfertig Gesundheit der Menschen aufs Spiel

vida-Steinkellner: „AUVA-Zerschlagung völlig unverständlich“.

Als „massiven und unverantwortlichen Anschlag auf das österreichische Gesundheitssystem“ bezeichnet Willibald Steinkellner, stv. Vorsitzender der Gewerkschaft vida, den Plan von Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, die AUVA auflösen zu wollen. „Die Zerschlagung der AUVA würde drastische Einschnitte in die Versorgung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land bedeuten. Wieder einmal entlarvt die Regierung ihr wahres Gesicht: Es geht gegen die Menschen und für die Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie wären die einzigen, die von dieser Auflösung profitieren würden“, kritisiert der vida-Gewerkschafter.

Unüberlegter Schnellschuss 

„Ministerin Hartinger-Klein pfeift offenbar darauf, dass es auch in Zukunft höchste Qualität in der Unfallversicherung und -versorgung für fünf Millionen Versicherte gibt. Diese Verantwortungslosigkeit gegenüber den Patientinnen und Patienten ist beispiellos und wird von uns sicherlich nicht kampflos hingenommen“, so Steinkellner. Er zeigt sich zudem verwundert, dass die Ministerin zwar die Auflösung in den Raum stellt, „Pläne für Alternativen bzw. die Zeit nach der mutwilligen Zerstörung der AUVA jedoch schuldig bleibt.“ Völlig offen sei etwa die Frage der Finanzierung der Leistungen, sagt Steinkellner: „Müssen hier die Länder die Geldhähne öffnen oder andere Sozialversicherungsträger? Drohen Leistungskürzungen bei der Versorgung und Rehabilitation von Unfallopfern und auch in der so wichtigen Präventionsarbeit?“

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wären Verlierer

Außer Zweifel steht für Steinkellner, dass „der Weiterbestand der AUVA gesichert werden muss.“ Die Prävention und nahtlose Behandlung von Arbeitsunfällen – von der Akutbetreuung über die Reha bis zu einer möglichen Unfallrente – sei nur mit der Erhaltung der Unfallversicherung als eigene Sparte sichergestellt. „Hier geht es um die Gesundheit von hart arbeitenden Menschen. Deren Schicksal kümmert die schwarz-blaue Bundesregierung aber offenbar wenig. Wichtiger scheint es, ein bestens funktionierendes Versicherungssystem zu opfern, um Klientelpolitik betreiben zu können. Die Regierung braucht dringend einen Warnhinweis wie auf Zigarettenschachteln: ‚Schwarz-Blau kann ihre Gesundheit gefährden‘ “, schließt Steinkellner.

 

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